Aktuelle Nachrichten
Braunkohle-Papier der Grünen ist wirklichkeitsfremd
Dresden.Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Sachsen hat das Braunkohle-Positionspapier der Grünen-Landtagsfraktionen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg scharf kritisiert. „Das Papier enthält den gewohnten ideologischen Ballast und ist vollkommen wirklichkeitsfremd“, sagte CDA-Landeschef Alexander Krauß. Die Braunkohle sei in Mitteldeutschland unverzichtbar. Sie sichere tausende Arbeitsplätze und eine verlässliche Energieversorgung. „Mit Blick auf die Branche der erneuerbaren Energien sind diese Jobs weit besser bezahlt und nicht hoch subventioniert“, so Krauß. Im Gegensatz zum Gas würden bei der Braunkohle die gesamte Wertschöpfung in der Region liegen. „An Gaskraftwerken verdienen derzeit nur die russischen und norwegischen Lieferanten – aber niemand in Deutschland.“
Ein Ausstieg aus der Braunkohle hätte für Mitteldeutschland fatale Konsequenzen. „Die Strompreise würden explodieren, ganze Industriezweige wie die chemische Industrie stünden vor der Aus“, so der CDA-Landeschef. Auch die Verbraucher müssten weit tiefer als heute in die Tasche greifen. Entgegen in dem Papier aufgestellten Behauptung liegen die Entstehungskosten für Strom aus Braunkohle nicht bei 5,6 Cent, sondern bei der Hälfte. Solarstrom-Produzenten bekämen hingegen 28 Cent pro Kilowattstunde – das Zehnfache der Entstehungskosten von Braunkohle-Strom.
Die CDA unterstützt den Bau des neuen Kohlekraftkraftwerkes der Mibrag in Profen. „Dadurch könne ältere Kraftwerke mit geringerem Wirkungsgrad vom Netz gehen“, sagte der CDU-Politiker. Der Umwelt werde damit geholfen. Da Energie derzeit kaum gespeichert werden könne, müssten Kohlekraftwerke die Grundlast sichern. „So schön wie Solarzellen und Windräder sind – wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, würden bei uns alle Lichter ausgehen.“ Wer dies verkenne, sei wirklichkeitsfremd.
Die Erschließung neuer Tagebaue sei weiterhin vonnöten. Wer ein Kraftwerk baue, brauche eine Planungssicherheit von mindestens 40 Jahren. Die Vorräte an Braunkohle in Deutschland reichten für über 200 Jahre. Auf diese Ressourcen könne Mitteldeutschland nicht verzichten.
9. Mai 2012
Krauß für Mindestlohn - 78.000 Sachsen verdienen weniger als 1000 Euro brutto
Annaberg-Buchholz.Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) hat sich für die baldige Verabschiedung einer gesetzlichen Lohnuntergrenze ausgesprochen. "Damit sich Arbeit lohnt, brauchen wir eine verbindliche Lohnuntergrenze noch in diesem Jahr", sagte CDA-Landeschef Alexander Krauß während der Kundgebung zum 1. Mai in Annaberg-Buchholz. Die FDP müsse ihre Blokadehaltung beenden. In Sachsen gebe es 78.000 Menschen, die trotz 40-Stunden-Woche weniger als 1000 Euro brutto verdienten. Sie hätten damit einen Stundenlohn von 5,70 Euro oder weniger. Solche Löhne seien auf Dauer nicht mehr akzeptabel. "Wer arbeitet, muss am Monatsende mehr in der Tasche haben als derjenige, der nicht arbeitet", so Krauß.
"Die Zeiten, wo die Arbeitslosen vor den Betrieben Schlange standen und jede Bezahlung akzeptierten, sind vorbei", sagte Krauß, der auch stellvertretender Bundesvorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) ist. Die Lohnuntergrenze sollte von Arbeitgebern und Gewerkschaften ausgehandelt und dann für allgemeinverbindlich erklärt werden. Die CDU/CDU-Bundestagsfraktion hatte vor wenigen Tagen ein Konzept für die Einführung einer Lohnuntergrenze vorgestellt.
1. Mai 2012
Krauß: „Erziehungsleistung der Eltern finanziell anerkennen!“
Dresden. Zur öffentlichen Diskussion im Zusammenhang mit dem geplanten Betreuungsgeld des Bundes und den Auswirkungen auf das sächsische Landeserziehungsgeld erklärt der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages Alexander Krauß:
„Mit dem Landeserziehungsgeld leistet Sachsen bereits seit Jahren eine finanzielle Anerkennung der Erziehungsleistung von Müttern und Vätern, die nach der Geburt eines Kindes länger zu Hause bleiben möchten. Als eines von noch vier Bundesländern in Deutschland bietet, und leistet sich der Freistaat damit eine wichtige familienfördernde Leistung und gewährt den Eltern in Sachsen eine einmalige Entscheidungsfreiheit.
Klar ist aber auch, dass mit der Einführung des Bundesbetreuungsgeldes das Landeserziehungsgeld angepasst werden muss. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die bisher für dieses Programm zur Verfügung gestellten Mittel weiterhin den sächsischen Familien zur Verfügung stehen. Es muss auch in Zukunft eine „Sachsen-Plus-Leistung“ für junge Familien geben. Die Handschrift der sächsischen CDU wird in jedem Fall eine Familienpolitik bleiben, die über die in anderen Ländern und die des Bundes hinausgeht.“
27. April 2012
Erzgebirge hat die wenigsten Schuldner
Schwarzenberg. Der Menschen im Erzgebirgskreis haben sachsenweit die höchste Kreditwürdigkeit. Während im vergangenen Jahr im Durchschnitt 8,26 Prozent der erwachsenen Sachsen über so genannte Negativmerkmale verfügten, waren es im Erzgebirge lediglich 6,36 Prozent – und damit der niedrigste Wert aller sächsischen Kommunen. Im Vergleich zu 2010 ist die Quote sogar gesunken.
„Es zeigt sich, dass die Erzgebirger bodenständig sind und eher selten Schulden aufnehmen, die sie nicht bedienen können“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß. Der Erzgebirger neige dazu, sich nur das zu kaufen, was er sich auch leisten könne und lebe nicht über seine Verhältnisse. In Leipzig sei dies anders: Dort liege die Zahl jener Personen fast doppelt so hoch, denen die Banken kein Geld mehr leihen würden. Der Rückgang der Schuldnerquote hänge sicherlich auch mit der deutlich gesunkenen Arbeitslosenquote zusammen, sagte Krauß.
Die Daten entstammen dem Schuldneratlas der Wirtschaftsauskunft Creditreform.
5. April 2012
AOK-Gesundheitsreport: Klare Regeln zur Stressvermeidung aufstellen – Stresstest für Arbeitsplätze
Dresden. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft der CDU Sachsen (CDA) fordert angesichts des heute vorgestellten Gesundheitsreports der AOK-Plus ein stärkeres Engagement bei der Prävention psychischer Erkrankungen. CDA-Landesvorsitzender Alexander Krauß sagte am Mittwoch in Dresden: „So wie es bei Lärm konkrete Präventionsregeln gibt, brauchen wir auch welche für arbeitsbedingten Stress.“ Für die technische Gestaltung des Arbeitsplatzes gebe es klare Vorgaben, für psychische Belastungen aber nicht. Das müsse geändert werden. Die Forderung der IG Metall nach einer Anti-Stress-Verordnung sei verständlich. Wichtig sei auch, dass in den Betrieben offen über psychische Erschöpfung gesprochen werde – und das Thema nicht unter den Teppich gekehrt werde, sagte Krauß.
„Es wird Zeit für einen wirklichen Stresstest an den Arbeitsplätzen“, so Krauß. Die Firmen sollten schauen, ob bei ihnen genauso auf Stressverminderung geachtet werde wie auf die richtige Positionierung des Schreibtischstuhles. Auch für die Berentung spielt die psychische Gesundheit eine entscheidende Rolle: 40 Prozent der Erwerbsminderungsrenten gehen auf psychische Erkrankungen zurück.
Krauß weiter: „Statistisch gesehen fehlt heute jeder Arbeitnehmer 1,5 Tage im Jahr wegen psychischer Erkrankungen – Tendenz steigend! Wir müssen heute das Bewusstsein dafür stärken, dass Prävention am Arbeitsplatz geschehen muss. Die Sorge für die eigene Gesundheit trägt zwar an erster Stelle jeder Mensch für sich selbst, auf Dauer werden aber auch die Unternehmer davon profitieren, dass ihr Personal gesund und leistungsfähig ist. Zudem ist nach einer breit angelegten Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes der Arbeitsplatz der Stressfaktor Nummer eins. Darum gilt hier besonders: Vorsorge ist besser als Nachsorge! Ein gutes Betriebsklima und klare Regeln für den Umgang mit Stress zahlen sich für ein Unternehmen in barer Münze aus.“
Hintergrund:
Nach Vorstellung eines Gesundheitsreports der AOK Plus vom Mittwoch gehen heute 10 Prozent der Fehltage am Arbeitsplatz auf psychische Erkrankungen zurück. Ein klarer Trend zu mehr Erkrankungen in diesem Bereich sei schon heute zu sehen.
4. April 2012
Vorlesen hilft bei Sprachstörungen
Schwarzenberg. Jedes neunte Kind im Erzgebirgskreis haut laut Angaben der Krankenkasse Barmer-GEK Sprachstörungen. Im sechsten Lebensjahr sei ungefähr jedes dritte Kind betroffen. „Die Zahl der Sprachentwicklungsstörungen nimmt leider eher zu denn ab“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß. Neben einer möglichen logopädischen Behandlung sei das Engagement der Eltern und Großeltern wichtig. „Wir brauchen mehr Vorleser“, so Krauß. Das Anschauen und Vorlesen von Büchern bringe die Kinder zum Sprechen. Auch die Gehirnentwicklung werde durch Bücher befördert.
Laut Barmer-GEK ist die Zahl der Kinder mit Hautproblemen im Erzgebirge besonders hoch – höher als in allen anderen Regionen des Freistaates. 21 Prozent der Kinder im Alter bis zum 15. Lebensjahr leiden an Neurodermitis.
4. April 2012
CDA Sachsen fordert Morlok in Sachen Schlecker zum Handeln auf
Dresden. Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft der CDU Sachsen
(CDA) fordert Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) zum Handeln auf, eine schnelle und effiziente Lösung für die Qualifizierung und Vermittlung der Schlecker-Mitarbeiter zu finden. "Es müsse jene Lösung favorisiert werden, die die besten Chancen auf Wiederbeschäftigung eröffnen", sagte CDA-Landesvorsitzender Alexander Krauß am Montag in Dresden. Weiter: "Die Arbeitsagenturen haben das in der Regel zu bewerkstelligen. Eine Transfergesellschaft, die das übernimmt, kann aber auch ein sehr guter Weg sein. Es darf nicht sein, dass die gesamte Bundesrepublik auf Sachsen blicke und wir als Blockierer der Nation dastehen. Wir brauchen von Wirtschaftsminister Morlok auf der Stelle eine überzeugende Lösung für die 2000 betroffenen Mitarbeiter im Freistaat!"
26. März 2012
Teenagerschwangerschaften: Familienhebammen stärker nutzen
Dresden. Zur öffentlichen Anhörung im Landtagsausschuss für Soziales und Verbraucherschutz zum Thema „Teenagerschwangerschaften in Sachsen“ erklärt Alexander Krauß, Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises „Soziales und Verbraucherschutz“:
„Minderjährige Eltern verdienen Unterstützung. Wenn die Familien der minderjährigen Eltern dazu nicht in der Lage sind, sollten Familienhebammen stärker genutzt werden. Sie können junge Mütter und Väter begleiten. Dank des zwischen Bund und Ländern gefundenen Kompromisses, erhalten Kommunen zusätzliches Geld, um Familienhebammen finanzieren zu können. Darüber hinaus halten Kommunen weitere Hilfsangeboten vor, wie zum Beispiel die Betreuung durch Sozialpädagogen. Stärker als bisher sollten auch die Angebote der Landesstiftung „Hilfe für Familien, Mutter und Kind“ bekannt gemacht werden. Die Stiftung kann in sehr schwierigen Lebenslagen helfen.“
19. März 2012
Wahl zur Bundesversammlung: Gauck hervorragender Kandidat
Dresden. Der Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß ist am Montag in Dresden zum Mitglied der Bundesversammlung gewählt worden, die den neuen Bundespräsidenten bestimmt. „Ich werde für Joachim Gauck stimmen, weil er ein sehr gutes Staatsoberhaupt sein wird“, sagte Krauß. Als Bürgerrechtler werde Gauck daran erinnern, dass eine Demokratie vom Mitmachen lebt. „Dass wir in Freiheit leben, ist nicht selbstverständlich“, sagte Krauß. Diese Einstellung teile er mit Gauck. Der 72Jährige sei ein begabter und humorvoller Redner. Er könne wichtige Debatten anstoßen, so der CDU-Politiker. Der Sächsische Landtag hatte am Montag 33 Vertreter des Freistaates für die Wahlversammlung des Bundespräsidenten gewählt. Sie findet am 18. März in Berlin statt.
5. März 2012
CDU-Sozialpolitiker fordert automatische Patientenquittung
Dresden. Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Alexander Krauß, spricht sich für die Einführung einer automatischen Patientenquittung der Krankenkassen aus. "Der Patient erfährt dadurch, welche Leistungen er in Anspruch genommen hat und wie viel dafür berechnet wurde", so Krauß. Damit würden gleich zwei Effekte erreicht: „Zum einen wird bei den Versicherten das Kostenbewusstsein gestärkt. Denn die Patienten können nachvollziehen, wie teuer der Arztbesuch war. Zum anderen wird die Rolle als mündiger Patient gestärkt. Denn der Versicherte zahlt den Arztbesuch über seine Beiträge, hat aber bislang häufig das Gefühl, dass er ein Bittsteller in der Arztpraxis ist", so Krauß. Auch könne Missbrauch durch falsche Abrechnungen verhindert werden. Nach Ansicht des CDU-Sozialpolitikers sollten die Krankenkassen die Patientenquittungen in einem passwortgeschützten Bereich hinterlegen, so dass jeder Patient seine Kostenaufstellung einsehen könne. Dies verursache für die Kassen nur geringe Kosten, so Krauß.
Privatversicherte bekommen bereits heute eine Rechnung vom Arzt in die Hand. Auch die AOK Nordwest bietet diesen Service schon an, die AOK PLUS prüft derzeit die Einführung. Kassenpatienten können zwar schon heute vom Arzt eine Quittung verlangen, doch davon wird kaum Gebrauch gemacht.
Mit der Verabschiedung des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes wurden die Möglichkeiten zur Patientenquittung weiter vereinfacht. So haben seit dem 1. Januar 2012 die Krankenkassen den Versicherten auf Antrag über die in einem Zeitraum von mindestens 18 Monaten vor Antragstellung in Anspruch genommenen Leistungen und die Kosten zu unterrichten.
22. Februar 2012
Krauß: „Eine Demografie-Rücklage wäre familiengerecht“
Dresden. Zu der von einigen CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten geforderten Abgabe für eine „solidarische Demografie-Rücklage“ für kinderlose über 25-Jährige erklärt der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Alexander Krauß:
„Ich unterstütze die Idee einer Demografie-Rücklage. Gerade für die Zeit ab 2029 müssen wir jetzt Vorsorge treffen, sonst gerät die Pflegeversicherung aus den Fugen. Mit den zwischen 1946- und 1969-Geborenen kommt in einigen Jahren eine Generation in die Pflegebedürftigkeit, die um die Hälfte größer ist als die derzeitige Rentnergeneration. Nur mit einer rechtzeitigen Rücklage bleibt die Pflegeversicherung langfristig finanzierbar.
Bei dieser Abgabe sollten allerdings Mütter und Väter deutlich weniger belastet werden. Wer heute Kinder erzieht, der hilft mit, dass es in Zukunft noch Beitragszahler und Menschen gibt, die die Pflege, auch der heute Kinderlosen, übernehmen können. Eine Demografie-Rücklage wäre eine familiengerechte Lösung. Heutzutage sind Familien im Regelfall finanziell benachteiligt. Auch dieser Ungleichheit könnte damit begegnet werden“, so Krauß.13. Februar 2012
Mehr Wohngemeinschaften für Senioren statt Heim
Dresden. Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß, begrüßt den Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), Wohngemeinschaften für Senioren zu fördern. „Wohngemeinschaften für Senioren sind eine gute Alternative zum Heim“, sagte Krauß. Ältere Menschen seien mehr und mehr aufgeschlossen für neue Wohnformen. Sie wollten am liebsten zu Hause leben – oder in einer Wohngemeinschaft in ihrem vertrauten Stadtteil.
Außerdem könne durch die Förderung von Wohngemeinschaften der Anstieg der Heimplätze abgebremst werden. 2009 gab es 44.962 Pflegeheimplätze in Sachsen. „Bis 2020 rechnen wir mit einem Anstieg auf 60.034 – ein Zuwachs von 34 Prozent“, sagte Krauß. Hier müsse die Politik gegensteuern, weil sonst die Kosten aus dem Ruder liefen. Die Förderung von Wohngemeinschaften sei hier ein probates Mittel.
Der Sächsische Landtag werde in diesem Jahr ein Landesheimgesetz (Gesetz zur Regelung der Betreuungs- und Wohnqualität im Alter, bei Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Freistaat Sachsen) verabschieden, was den Rechtsrahmen für Wohngemeinschaften abstecke. Wohngemeinschaften, die von Senioren selbst organisiert seien, sollten nicht unter das Heimgesetz fallen, so Krauß.
Zur Info: Die Prognose ist der Studie „Alter – Rente – Grundsicherung“ entnommen. Sie bezieht sich auf das Szenario „Heimsog“, was das realistischste ist. Die Studie „Alter – Rente – Grundsicherung“ steht im Internet unter https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/12345. 7. Februar 2012
Großes Engagement im Tierschutz
Bockau. CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß und der Auer CDU-Fraktionsvorsitzende Hans Beck haben am Freitag den Tierschutzverein Aue-Schwarzenberg in Bockau besucht. "Der Verein leistet eine äußerst engagierte Arbeit", sagte Krauß nach dem Rundgang. Gerade für vernachlässigte Tiere sei das Heim ein Segen.
Hans Beck sprach sich für eine weitere Unterstützung der Tierschutzarbeit durch die Städte und Gemeinden aus. Tierschutz sei eine kommunale Pflichtaufgabe. Die Kommunen sollten weiterhin eng mit den Tierschützern zusammenarbeiten.
Krauß und Beck hatten sich in Bockau von der artgerechten Unterbringung der Katzen, Hunde, Hasen und anderer Haustiere informiert. Der Verein nimmt herrenlose und gefundene Tiere auf und vermittelt sie weiter. Wenn das Herrchen eines Hundes in den Urlaub fährt, dann kann das Tier zur Pension im Bockauer Heim wohnen.
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Häusliche Pflege stärken
Dresden. um aktuellen Gutachten über die Zukunft der Pflege in Sachsen von Prof. Bernd Raffelhüschen vom Freiburger „Forschungszentrum Generationenverträge“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß:
“Der in dem Gutachten prognostizierte, explosionsartige Anstieg der Heimplätze in Sachsen macht sehr nachdenklich. Uns muss es gelingen, dass möglichst viel Pflege zu Hause stattfindet – weil es die Menschen so wollen und weil sonst die Kosten für die Betroffenen, den Staat und die Kommunen aus dem Ruder laufen. Wir sollten deshalb die Nachbarschaftshilfe für Senioren mehr unterstützen. Vereine, die sich um Pflegebedürftige kümmern, haben vollen Rückhalt verdient. Auch die ambulanten Pflegedienste müssen gestärkt werden. Nur so lässt sich der ständig wachsende Anteil der Pflegebedürftigen, die langfristig stationär untergebracht werden müssen, abschwächen.”
Krauß bekräftigte in diesem Zusammenhang nochmals seine Forderung nach einer Reform der Pflegeversicherung. „Eine Pflegereform gibt es aber nicht zum Nulltarif“, machte der CDU-Sozialpolitiker deutlich. Schon jetzt sei klar, dass an einer Erhöhung der Beiträge kein Weg vorbei führe. Eine Erhöhung um etwa 0,6 Prozentpunkte hält Krauß für unvermeidbar. “Demenzerkrankte könnten dadurch besser versorgt werden”, sagte der Sozialpolitiker. Außerdem könne sich die Pflegeversicherung für jene Jahre wappnen, in denen die Zahl der Leistungsempfänger steigt, die Beitragseinnahmen aber sinken. “Mit der Demografie-Reserve kann aber auch eine Beitragsexplosion in 20 Jahren vermieden werden”, betonte Krauß. Derzeit fließen 1,95 Prozent des Bruttolohns in die Pflegekasse, bei Kinderlosen sind es 2,2 Prozent.
Laut der vom sächsischen Sozialministerium in Auftrag gegebenen Studie “Alter-Rente-Grundsicherung” kommen auf den Freistaat in den nächsten Jahrzehnten erhebliche Mehrausgaben aufgrund des demografischen Wandels zu. So wird die Zahl der Pflegefälle in Sachsen bis zum Jahr 2050 um etwa 71 Prozent ansteigen. Die jährlichen Gesamtausgaben für die Grundsicherung im Alter sollen sich von heute 33 Millionen Euro auf bis zu 193 Millionen erhöhen. (28.9.11) (15. Juli 2011)
Beseitigung der Wismut-Altlasten gut für Sachsen
Dresden. Die CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Erzgebirgskreis Alexander Krauß und Thomas Colditz begrüßen die Absicht von Bund und Land, die Sanierung der Schäden aus der frühen Wismutzeit auch nach 2012 fortzusetzen. Das neue Sanierungsprogramm läuft dann bis 2022. Ein entsprechendes Folgeabkommen soll am 8. September dieses Jahres in Berlin unterzeichnet werden. "Damit hat sich das langjährige Engagement gelohnt“, sagte Alexander Krauß „In Sachsen stehen nun weitere 138 Millionen Euro für dringend notwendige Maßnahmen zur Altschadensbeseitigung zur Verfügung", so Krauß weiter. Das meiste Geld wird wieder für die Sanierung unter Tage eingesetzt. Hier wird mit einem Bedarf nach 2012 von rund 106 Millionen Euro gerechnet, 26 Millionen Euro sind für Objekte über Tage veranschlagt. Die Kosten teilen sich weiterhin Bund und Land je zur Hälfte. Sowohl der Sächsische Landtag als auch der Deutsche Bundestag haben die Mittel bereits in die mittelfristige Finanzplanung aufgenommen. "Die zugesicherte Finanzierung für die Beseitigung der Wismut-Altlasten von vor 1963 ist für viele Kommunen im Erzgebirge eine erfreuliche Botschaft, da die Gemeinden die Sanierung kaum aus eigener Kraft stemmen könnten. Für die weitere Entwicklung der Infrastruktur und des Tourismus in den Regionen ist die Beseitigung der Schäden aber dringend notwendig“, ergänzte Thomas Colditz.
Nach dem Wismutgesetz von 1991 dürfen alle Objekte und Flächen der Wismut, die vor Ende 1962 stillgelegt wurden nicht über den normalen Etat der Wismut-Sanierung finanziert werden. Deshalb wurde 2003 in Johanngeorgenstadt das erste Wismut-Abkommen unterzeichnet, welches Ende 2012 ausläuft. Insgesamt hatte dieses Sonder-Förderprogramm einen Umfang von 78 Millionen Euro. Die Wismut GmbH ist ein Unternehmen des Bundes in Sachsen und in Thüringen mit Sitz in Chemnitz. Ihre Hauptaufgabe besteht in der Stilllegung, Sanierung und Rekultivierung von Urangewinnungs- und Uranaufbereitungsbetrieben. Gesellschafter ist die Bundesrepublik Deutschland, welche durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vertreten wird. (15.7.2011)
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Schwarzenberger
Krauß erneut zum CDA-Chef gewählt
Chemnitz. Der Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß ist am
Samstag in Chemnitz erneut zum Landesvorsitzenden der
Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) gewählt worden. Er steht
bereits seit 2008 an der Spitze der CDU-Sozialausschüsse in Sachsen und ist
sozial- und arbeitsmarktpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Seine
Stellvertreter sind Harald Krause (Chemnitz) und Wolfgang Schmidt (Plauen).
In einem Leitantrag sprach sich die CDA für eine allgemeine Lohnuntergrenze
aus. Der Mindestlohn in der Zeitarbeit solle die unterste Lohngrenze für
alle Beschäftigten sein. Der Vorteil sei, dass sich Arbeitgeber und
Gewerkschaften gemeinsam auf diese Untergrenze verständigt hätten. Der Staat
sei grundsätzlich nicht geeignet, Löhne festzulegen. Der Mindestlohn in der
Zeitarbeit liegt derzeit bei 6,89 Euro im Osten.
Die Arbeitsmarktlage in Sachsen sei ein Grund zur Freude, sagte
CDA-Landeschef Alexander Krauß. Die Arbeitslosenquote liege mit 10,7 Prozent
historisch tief, erstmals gebe es mehr Lehrstellen als Bewerber. Im
vergangenen Jahr seien in Sachsen 23.000 neue Jobs geschaffen worden.
Während unter Rot-Grün pro Tag 2000 Arbeitsplätze in Deutschland verloren
gegangen seien, wuchs die Zahl der Jobs im vergangenen Jahr pro Tag um 1100.
Krauß sprach sich weiterhin für die Rente nach Mindesteinkommen aus. "Wer
sein Leben lang gearbeitet hat, muss am Lebensende mehr haben als jemand,
der nie gearbeitet hat", sagte Krauß. Dazu müsse allerdings die
Rentenberechnung verändert werden. Wer heute 8 Euro verdiene, werde keine
Rente erhalten, die über dem Sozialhilfe-Niveau liegt. (18.6.11)
Schwarzenberger
Künstler stellt im Landtag aus
Schwarzenberg/Dresden. Am Dienstagabend ist im Sächsischen
Landtag
eine Ausstellung des Schwarzenberger Künstlers Frank Degelow
eröffnet worden. Die größtenteils abstrakte
Malerei
steht unter dem Titel "Postskriptum". An der Eröffnung der
Ausstellung nahmen Landtagspräsident Matthias
Rößler,
Kunstministerin Sabine Freifrau von Schorlemer, CDU-Fraktionschef
Steffen Flath und Schwarzenbergs Oberbürgermeisterin Heidrun
Hiemer teil. "Ich freue mich, dass ein Künstler aus dem
Erzgebirge
in unserer Landeshauptstadt seine Kunst präsentieren kann",
sagte
CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß, der die Ausstellung
vermittelt hatte. Frank Degelow wurde 1955 in Kirchmöser
(Brandenburg) geboren. Seit zehn Jahren lebt er in Schwarzenberg. Er
ist Mitglied des Chemnitzer Künstlerbundes. (24.05.11)
Waldspaziergang
Pöhla. Zu einem Waldspaziergang mit dem
Geschäftsführer des Staatsbetriebes Sachsenforst,
Hubert Braun, lädt CDU-Landtagsabgeordneter Alexander
Krauß ein. Während der Wanderung können
Fragen zur Forstwirtschaft und gestellt werden. Die Wanderung beginnt
am Donnerstag (19.5.) 15.30 Uhr auf dem Parkplatz des
Besucherbergwerkes Zinnkammern in Pöhla (Luchsbachtal 12).
Sachsenforst ist nicht nur für die Bewirtschaftung des
Staatswaldes zuständig, sondern auch die obere Forst- und
Jagdbehörde in Sachsen. Private Waldeigentümer
können sich von dem Staatsbetrieb beraten lassen. (12.05.11)
Krauß:
„Verlängerte Antragsfrist für Leistungen
aus Bildungspaket besser nutzen
Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Alexander
Krauß ruft alle Eltern in Sachsen mit einem Anspruch auf
Leistungen aus dem Bildungspaket auf, von der
Fristverlängerung des Bundes Gebrauch zu machen und bis
spätestens zum 30. Juni einen Antrag zu stellen.
„Auch wenn in Sachsen im Vergleich zu vielen anderen
Bundesländern bereits mehr Betroffene Leistungen beantragt
haben, sollten die Eltern im Freistaat nicht auf die finanzielle
Unterstützung rückwirkend zum 1. Januar 2011
für Mittagessen, verschiedene Bildungsangebote sowie Sport und
Kultur für ihre Kinder verzichten. Neben der
Fristverlängerung wurden auch die zuständigen
Behörden, Kindertagesstätten und Schulen in den
vergangenen Wochen weiter geschult und können bei Fragen zu
den Anträgen Auskunft geben“, betonte
Krauß.
Das Bildungspaket ist im Rahmen der Hartz-IV-Reform
verabschiedet worden und sieht vor, dass Kinder und Jugendliche aus
Familien mit geringem Einkommen unterstützt und
gefördert werden sollen. Zu diesem Paket gehören zum
Beispiel ein Mittagessen für Kinder, die Kitas, Schulen oder
Horte besuchen, eine Unterstützung bei Schulbedarfen und
Lernförderung, Schülerbeförderung und
Freizeitangeboten. Bei Leistungen für Kinder aus Hartz
IV-Familien sind die Jobcenter zuständig, im Fall von
Sozialhilfe die Landkreise und kreisfreien Städte. In Sachsen
könnten rund 215 000 Kinder von der neuen Regelung
profitieren.
Mehr Informationen im Internet unter: www.bildungspaket.bmas.de.
Krauß ruft zur
Teilnahme an Sozialwahl auf
Schwarzenberg.
Landtagsabgeordneter Alexander Krauß (CDU) hat die
Erzgebirger aufgerufen, sich an den Sozialwahlen zu beteiligen. "Die
Mitbestimmung in der Selbstverwaltung von Krankenkassen und
Rentenversicherung ist wichtig", sagte Krauß. 30 Millionen
Beitragszahler und Rentenempfänger der Deutschen
Rentenversicherung Bund und 18 Millionen Mitglieder der Ersatzkassen -
wie zum Beispiel der Barmer-GEK - sind zur Wahl der Selbstverwaltung
aufgerufen. "Die ehrenamtlichen Vertreter setzen sich für die
Interessen der Versicherten und Rentner ein und achten auf eine
sparsame Verwendung der Beitragsgelder", sagte Krauß. Mit der
Teilnahme an der Sozialwahl werde ihnen der Rücken
gestärkt. Bedauerlicherweise gebe es über die
Tätigkeit der Selbstverwaltungsorgane zu wenig Informationen
in der Öffentlichkeit. Die Sozialwahl findet alle sechs Jahre
statt und ist eine reine Briefwahl. Die Wahlunterlagen mit dem roten
Wahlumschlag wurden den Wahlberechtigten per Post zugesandt.
Spätestens bis zum 1. Juni muss der Wahlumschlag
zurückgesandt worden sein.
(21.04.2011)
102 ausländische
Ärzte im Erzgebirge
Schwarzenberg. Im Erzgebirgskreis
arbeiten
nach Angabe der Sächsischen Landesärztekammer 102
ausländische Ärzte. Die meisten davon in Aue und
Erlabrunn:
jeweils 25. In Stollberg praktizieren 18 ausländische
Mediziner,
in Annaberg und Zschopau je 17. "Ohne die Unterstützung
auswärtiger Ärzte hätten wir große
Probleme, die
medizinische Versorgung im Erzgebirge zu gewährleisten", sagte
CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß. Die
ausländischen
Mediziner leisteten einen hervorragenden Job.
(20.04.2011)
Ärzte aus dem Ausland
leisten wichtigen Beitrag zur medizinischen Versorgung in Sachsen
„Alle rund 1400 Ärzte mit ausländischem
Pass, die derzeit in Sachsen arbeiten, leisten einen ganz wesentlichen
und wichtigen Beitrag, dass wir den hohen Standard bei der
medizinischen Versorgung in Sachsen aufrechterhalten
können“, sagte der Vorsitzende des Arbeitskreises
für Soziales und Verbraucherschutz der CDU-Landtagsfraktion
Alexander Krauß gestern Abend auf einem fachpolitischen Forum
im Klinikum Pirna. Eröffnet wurde die Veranstaltung unter dem
Titel „Ausländische Mediziner in Sachsen –
ein Beitrag zur Sicherung der medizinischen Versorgung“ vom
lokalen Wahlkreisabgeordneten Oliver Wehner. Gemeinsam mit der
Sächsischen Landesärztekammer, der
Krankenhausgesellschaft Sachsen sowie Vertretern von
Vermittlungsagenturen für Ärzte und Medizinern
diskutierten die Gesundheitsexperten der CDU-Fraktion über den
aktuellen Stand und die Chancen für ausländische
Ärzte in Sachsen.
„Nachdem in den ersten Jahren nach der friedlichen
Revolution bis heute das Hauptaugenmerk vor allem darauf lag, die
Qualität der ambulanten und stationären Versorgung zu
verbessern, richtet sich dieses nunmehr verstärkt auf die
Sicherung des benötigten ärztlichen Personals.
Dafür benötigen wir neben unseren bestens
ausgebildeten Ärzten aus Sachsen, künftig in einigen
Fachbereichen vermehrt ausländische Experten“, so
der Arbeitskreisvorsitzende Krauß weiter.
„Bereits heute kommt jeder 16. Arzt im Freistaat aus dem
Ausland. Das zeigt, wie beliebt der Standort Sachsen für
Mediziner aus unseren Nachbarländern ist. Wir werden uns
weiter dafür einsetzen, dass wir noch attraktiver für
alle sächsischen und ausländischen Ärzte
werden. Als erstes Bundesland hat Sachsen bereits zielgerichtete
Maßnahmen getroffen, so zum Beispiel mit einem umfangreichen
Stipendienprogramm für Medizinstudenten“,
ergänzte die gesundheitliche Sprecherin der CDU-Fraktion Karin
Strempel.
(14.04.2011)
Stipendien der
Konrad-Adenauer-Stiftung
Schwarzenberg. CDU-Landtagsabgeordneter
Alexander Krauß ruft die Abiturienten und Studierenden im
Erzgebirge auf, sich bis zum 15. Mai oder zum 1. Juli 2011 um ein
Stipendium der Konrad-Adenauer-Stiftung zu bewerben. "Die
Unterstützung durch eine Stiftung ist eine ideale
Möglichkeit zur Finanzierung des eigenen Studiums", so
Krauß. Als eines der größten
Begabtenförderwerke fördert die
Konrad-Adenauer-Stiftung junge Studierende ideell und finanziell. Die
Förderung erfolgt unabhängig vom Studienfach und
richtet sich gleichermaßen an Studierende an
Universitäten und Fachhochschulen. Voraussetzungen
für das Stipendium sind ein Abschluss, der zu einem Studium an
einer deutschen Hochschule berechtigt, überdurchschnittliche
Leistungen sowie der Wille, in unserer Gesellschaft Verantwortung zu
übernehmen. Deshalb erwartet die Konrad-Adenauer-Stiftung von
den Bewerbern auch die Bereitschaft, sich ehrenamtlich für
diese zu engagieren. Dieses Engagement kann zum Beispiel im
politischenBereich, in der Kirche oder in Organisationen wie der
Freiwilligen Feuerwehr liegen.
In Deutschland wird rund ein Prozent aller Studierenden mit einem
Stipendium durch ein Begabtenförderwerk unterstützt.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat im vergangenen Jahr mit über
600 Stipendiatinnen und Stipendiaten so viele Neuaufnahmen erreicht wie
nie zuvor - Tendenz steigend. Insgesamt fördert die
Konrad-Adenauer-Stiftung momentan 2300 Studierende auf dem Weg zum
Bachelor oder Master bzw. zum Diplom und den Staatsexamina. Diese
erhalten eine finanzielle Förderung bis zu 597 Euro monatlich,
je nach BAföG-Anspruch. Davon unabhängig ist das
Büchergeld in Höhe von 150 Euro und die finanzielle
Unterstützung von bis zu zwei Auslandssemestern.
Die Konrad-Adenauer-Stiftung bietet ihren Stipendiatinnen und
Stipendiaten neben der finanziellen Förderung ein
umfangreiches und vielseitiges Seminarangebot. Auf Veranstaltungen im
In- und Ausland können sie interdisziplinäre
Erfahrungen sammeln und Kontakte knüpfen. Besonders
Studierenden mit ausländischen Wurzeln und solchen, deren
Eltern nicht selbst studiert haben, werden somit wichtige Chancen
eröffnet. Am Ende des Studiums begleitet und berät
die Stiftung ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten auf dem Weg in den
Beruf. Für einen Teil von ihnen bietet die Journalistische
Nachwuchsförderung (JONA) zudem einen studienbegleitenden,
anerkannten Weg in den Journalismus.
Informationen und Bewerbungsunterlagen unter: www.kas.de/stipendium.
(15.04.2011)
Krauß fordert mehr
touristische Hinweisschilder an Autobahnen
Schwarzenberg. CDU-Landtagsabgeordneter
Alexander Krauß hat
sich dafür ausgesprochen, dass zwischen zwei
Autobahn-Abfahrten drei touristische Hinweistafeln angebracht werden
können. "Einen entsprechenden Vorschlag habe ich an
Wirtschaftsminister Sven Morlok übermittelt", sagte
Krauß. In Bayern sei dies bereits geübte Praxis.
Hinweistafeln für Schneeberg, Schwarzenberg oder den
Pferdegöpel in Johanngeorgenstadt könnten dann an der
A 72 einen Platz finden. "Die Schilder eignen sich hervorragend, um auf
Sehenswürdigkeiten hinzuweisen", erklärte der
CDU-Politiker. Bislang können nur zwei Tafeln zwischen zwei
Abfahrten aufgestellt werden. (14.4.2011)
Nistkästen
aufgehängt
Johanngeorgenstadt.
Schüler
der Kurfürst-Johann-Georg-Schule in
Johanngeorgenstadt haben am Montag in der Bergstadt Nistkästen
aufgehängt. Zusammen mit Förster Claus Mittag und dem
CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Krauß brachten sie die
Vogelhäuser
im Wald an. Förster Claus Mittag habe
während des Waldspazierganges sehr kenntnisreich seinen Wald
vorgestellt, sagte Krauß. Natürliche
Bruthöhlen in den Bäumen, Ameisen und
Weißtannen - alles kam zur Sprache. "Bereits im Februar
hatten wir Nistkästen in der Förderschule gebaut",
sagte Alexander Krauß. (13.04.2011)
Christlich-Demokratische
Arbeitnehmerschaft (CDA)Landesverband Sachsen.
CDU-DGB-Gespräch: Gewerkschaften als Gesprächspartner
unverzichtbar
Zu dem Gespräch zwischen CDU und des DGB Sachsen
erklärte der Landesvorsitzende der Christlich-Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA), Alexander Krauß:
Das Gespräch zeigt: Die CDU ist eine Volkspartei, die sowohl
mit der Wirtschaft als auch mit den Gewerkschaften spricht. Zwischen
Gewerkschaften und CDU gibt es große Schnittmengen. Beide
Seiten sind sich einig, dass wir schauen müssen, wie wir dem
drohenden Fachkräftemangel begegnen. Auch in der
Energiepolitik gibt es viel Gemeinsames.
Die Gewerkschaften sind nicht immer ein leichter, aber auf jeden Fall
ein wichtiger Gesprächspartner für die
sächsische Politik. Leider hat dies die FDP noch nicht
erkannt. Sie sollte ihre ideologischen Scheuklappen ablegen. Das
FDP-geführte Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit
und Verkehr wäre gut beraten, wenn es den Sachverstand der
Arbeitnehmervertreter nutzen würde. Der Deutsche
Gewerkschaftsbund ist als Gesprächspartner unverzichtbar.
(08.04.2011)
Vorstellungen der
Grünen unrealistisch
Lauter. Die Vorstellungen der
Grünen zur Verkehrssituation in Lauter sind nach Ansicht des
CDU-Landtagsabgeordneten Alexander Krauß unrealistisch.
"Viele Menschen sind auf das Auto angewiesen, um auf Arbeit zu kommen
oder um einzukaufen", sagte Krauß. Wer Tempo 30 auf
Bundesstraßen fordere, der provoziere außerdem
Staus und größere Abgasmengen. "Wir brauchen bei der
Verkehrspolitik vor allem einen Blick auf jene Menschen, die
täglich zur Arbeit fahren müssen - also die Mehrheit
der Erzgebirger", sagte Krauß. Die Verkehrspolitik der
Grünen sei ideologisch fixiert. Mit dem Fahrrad könne
man vielleicht in Dresden zur Arbeit kommen, nur selten aber im
Erzgebirgskreis. Das Auto sei und bleibe das wichtigste Verkehrsmittel.
(04.04.11)
Familienpolitische
Sprechertagung der Landtagsfraktionen von CDU und CSU Christdemokraten
der Länder für Wahlfreiheit, Solidarität und
Leistungsgerechtigkeit in der Familienpolitik
Wiesbaden. Am 10. und 11.
März 2011 haben in Wiesbaden die familienpolitischen Sprecher
der Landtagsfraktionen von CDU und CSU getagt. Bei der Sprechertagung
war Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder zu Gast, um
mit den Sprechern über Ausrichtung und Maßnahmen
christlich-demokratischer und christlich-sozialer Familienpolitik zu
diskutieren. Es stand insbesondere die familienpolitische Agenda des
Bundes auf der Tagesordnung.
Zu den Ergebnissen berichteten die
aktuelle Vorsitzende der familienpolitischen Sprecher der
Länderfraktionen der CDU und CSU, Bettina M. Wiesmann
(Hessen), gemeinsam mit ihrem Vorgänger, Joachim
Unterländer (Bayern), und Alexander Krauß (Sachsen),
dem Vorsitzenden des nächsten Jahres, die als Troika die
Arbeit der familienpolitischen Sprecher derzeit koordinieren.
Die
familienpolitischen Sprecher unterstützen
ausdrücklich die Initiative der Bundesministerin gemeinsam mit
den Industrie- und Handelskammern (IHK), verstärkt Angebote
zur vollzeitnahen Teilzeitbeschäftigung durch die Wirtschaft
zu entwickeln.
Besonderes Augenmerk galt weiter der Stärkung der Eltern- und
Familienbildung, z. B. durch den forcierten Auf- und Ausbau von
Familienzentren, die für Eltern in vielfältigen
Problemlagen niedrigschwellige Informations- und
Unterstützungsangebote bereithalten.
Darüber hinaus ist eine Stärkung des Kinderschutzes
geboten. Einigkeit besteht insbesondere über die
Notwendigkeit, die Regeluntersuchungen inhaltlich weiter zu entwickeln,
so dass auch soziale, kindermedizinische und entwicklungspsychologische
Aspekte einbezogen werden. Zudem sehen die familienpolitischen Sprecher
in der Realisierung des Grundsatzes „Kinderschutz vor
Datenschutz“ eine zwingende Maxime, die es im
angekündigten Kinderschutzgesetz des Bundes zu verankern gilt.
Schließlich müsse auch die Diskussion über
finanzielle Anerkennungsleistungen für Familien wieder
verstärkt aufgenommen werden. Dafür werden die
familienpolitischen Sprecher der Unionsfraktionen bis zum Herbst 2011
bei ihrer Folgetagung in Berlin konkrete Vorschläge vorlegen.
Die Sprecher der Unionsfraktionen bekräftigten die Grundwerte
christlich-demokratischer und christlich-sozialer Familienpolitik.
Familie im Zentrum
Familie hat Zukunft, und Familie ist Zukunft. Ohne
Familien und gelingendes Familienleben kann unser Staat nicht
existieren. Die Familie ist der Kern aller Sozialordnung und die
Zukunft unserer Gesellschaft. Familienpolitik steht für sich
allein und hat aus sich heraus Gewicht. Kernziele unserer
Familienpolitik sind: Freiheit durch die Chance, den eigenen
Lebensentwurf zu wählen, Solidarität durch Hilfe
besonders für Kinder und Pflegebedürftige,
Gerechtigkeit durch Anerkennung der in Familien geleisteten Arbeit und
ihres unersetzlichen Beitrags zum Gemeinwohl.
Freiheit - Wahlfreiheit ermöglichen
Wahlfreiheit ist ein
tragendes Prinzip unseres freiheitlich demokratischen Gemeinwesens.
Jeder soll die Chance haben, den Reichtum von Familiengründung
und Familienleben zu erfahren und dies mit seinen übrigen
Lebenszielen in Einklang zu bringen. Die Erziehung darf nicht
verstaatlicht werden. Sie ist zuallererst die Aufgabe der Eltern, denn
sie sind im Normalfall die besten Experten für ihre Kinder. Es
ist die Aufgabe der Politik, Wahlfreiheit und Spielräume
für Familien zu erhalten oder neu zu schaffen. Erforderlich
ist dazu ein vielfältiges Angebot zur flexiblen
Kinderbetreuung, mehr Anerkennung für aktive Elternschaft und
familienfreundlichere Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt für
Mütter und Väter.
Solidarität - Kindeswohl und Pflege
in den Mittelpunkt stellen
Besonderes Augenmerk in der Familienpolitik muss der Fürsorge
für die Schwachen, für Kinder ebenso wie für
pflegebedürftige Familienmitglieder gelten. Gelungene Bindung
im Baby- und Kleinkindalter ist die beste Voraussetzung für
gelingende Bildung in späteren Jahren. Deshalb müssen
Väter und Mütter ermutigt werden, die
Möglichkeiten von Elterngeld, Elternzeit und
Teilzeitbeschäftigung in Anspruch zu nehmen. Darüber
hinaus muss nach neuen Wegen gesucht werden, berufstätigen
Eltern mehr Zeit für ihre Kinder einzuräumen,
beispielsweise durch Lebensarbeitszeitkonten.
Besondere Aufmerksamkeit
muss auch der Qualität von Kinderbetreuung gelten. Bildungs-
und Erziehungspläne sowie Sprachförderung sind in den
Kindertagesstätten wie auch den Grundschulen unbedingt
notwendig. Je früher und länger Kinder in die
außerfamiliäre Betreuung gegeben werden, desto
wichtiger ist es, dass diese hohen qualitativen Ansprüchen
genügt. Nicht weniger wichtig sind gut erreichbare
Elternbildungsangebote, zum Beispiel in Familienzentren bei
Kindertageseinrichtungen, und systematische aufsuchende Elternarbeit
bei Familien in schwierigen Lebensumständen, etwa durch
Familienhebammen. Außerdem will man die Voraussetzungen
für selbstbestimmtes Altwerden und Pflege in der Familie
verbessern, etwa durch Konzepte wie die Familienpflegezeit.
Schließlich sollten die Bemühungen um einen
umfassenden Kinderschutz verstärkt werden, beispielsweise
durch inhaltliche Weiterentwicklung der Regeluntersuchungen und bessere
Vernetzung aller am Schutz der Kinder beteiligten Akteure.
Gerechtigkeit - Familienarbeit
stärker anerkennen
Eltern
erbringen mit der Erziehung ihrer Kinder eine große Leistung
für das Gemeinwohl. Sie sind Leistungsträger der
Gesellschaft. Wer sich für Familie entscheidet,
stärkt das stabile soziale Netz unserer Gesellschaft. Die
Leistung der Familienarbeit muss stärker anerkannt und auch
materiell honoriert werden. In diesem Zusammenhang muss über
mögliche Konzepte einer finanziellen Anerkennungsleistung
jenseits des Elterngeldes diskutiert werden. Auch die
Einführung eines Familienrealsplittings durch Anhebung des
steuerlichen Kinderfreibetrags auf den steuerlichen Grundfreibetrag ist
dabei eine Option. Grundsätzlich trauen wir allen Eltern zu,
mit dem Familienbudget angemessen im Sinne der Kinder umzugehen. Im
Hinblick auf Eltern, die dazu erwiesenermaßen nicht willens
oder in der Lage sind, wollen wir jedoch
Sanktionsmöglichkeiten prüfen.
(Christoph Weirich,
Pressesprecher CDU Fraktion Hessen, 11.03.2011)
Eltern werden an
Vorsorgeuntersuchungen erinnert
Schwarzenberg. Erstmals werden in
diesem Monat Eltern an die Vorsorgeuntersuchungen für ihre
Kinder erinnert. "In der Hektik des Alltages kann es schnell passieren,
dass ein Termin für eine Früherkennungsuntersuchung
vergessen wird", sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander
Krauß. Die Untersuchungen seien wichtig, weil dadurch
gesundheitliche Probleme und Entwicklungsbeeinträchtigungen
früh erkannt und die passende Hilfe angeboten werden
könne. Von der Geburt bis zum 15. Lebensjahr gibt es elf
kostenlose Untersuchungen.
Mit dem neuen sächsischen Kinderschutzgesetz wurde die
Erinnerung eingeführt. "Wir versprechen uns davon
höhere Teilnehmerquoten für die
Vorsorgeuntersuchungen und damit eine Verbesserung der
Kindergesundheit", so Krauß. Ein Nebeneffekt werde wohl auch
sein, dass vernachlässigte Kinder eher entdeckt
würden. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen
schreibt alle Eltern an, deren Kinder nicht an den
Vorsorgeuntersuchungen U 4 bis U 8 teilgenommen haben. Ob ein Kind
untersucht wurde, erfährt die Kassenärztliche
Vereinigung von den Ärzten direkt. Wird auf die Erinnerung
nicht reagiert, dann wird das Gesundheitsamt informiert. Dieses bietet
den Eltern Hilfe und Unterstützung an.
(22.03.11)
Beratung für
Kindertagespflege weiterführen
Dresden. Die
Landesgeschäftsführerin des PARITÄTISCHEN
Sachsen, Beate Hennig, traf sich mit den Abgeordneten der
CDU-Landtagsfraktion Alexander Krauß und
Thomas Colditz. Thema des Gesprächs war die weitere Arbeit der
Informations- und Koordinierungsstelle für Kindertagespflege
(IKS), die seit 2009 beim PARITÄTISCHEN Sachsen angegliedert
ist.
"6800 Kinder im Freistaat werden aktuell durch Tagespflegepersonen
betreut. Damit hat sich die Zahl gegenüber 2007 mehr als
verdoppelt", erklärt Beate Hennig. "Kindertagespflege wird
durch sächsische Eltern zunehmend als Angebot der Bildung,
Erziehung und Betreuung der Unterdreijährigen angenommen. So
gab es hierzulande 2010 bereits 1450 Tagespflegepersonen, davon sind 55
Männer. Vor diesem Hintergrund übernimmt die IKS eine
wichtige Funktion als Anlaufstelle für Tagesmütter
und –väter. Neben dem Beratungsangebot zur
fachlichen Qualifikation und zu pädagogischen Fragen bietet
die IKS Vernetzungsmöglichkeiten, Fortbildungsangebote und
Fachveranstaltungen."
Alexander Krauß (CDU), der die Arbeit der IKS von Beginn an
unterstützte, sagte im Gespräch: "Die IKS war in den
vergangenen Jahren sehr erfolgreich. Ich befürworte eine
Fortsetzung der Arbeit, um den Bereich der Kindertagespflege weiter zu
stärken." Auch Thomas Colditz (CDU) äußerte
sich gleichlautend. Die Finanzierung der IKS erfolgt derzeit
über die sächsische Innovationsrichtlinie. Diese
Förderung läuft aber zum 1. Januar 2012 aus.
Bei dem Treffen ging es jedoch nicht nur um die Möglichkeiten
einer fortgesetzten Finanzierung, sondern auch um die Erweiterung des
Angebots der IKS. Die Arbeit mit den Tagespflegepersonen in Sachsen hat
gezeigt, dass zunehmend die Notwendigkeit einer rechtlichen und
finanziellen Beratung besteht. Inwieweit die IKS in diese Richtung
erweitert werden soll, konnte abschließend noch nicht
festgelegt werden. (16.02.11)
Neuregelung bei Grundsicherung
entschärft tickende Zeitbombe
Dresden. Die CDU-Landtagsfraktion
begrüßt das Vermittlungsergebnis von Bundesrat und
Bundestag
zur Hartz-IV-Reform. "Die Übernahme der Grundsicherungskosten
durch den Bund ist ein Segen für die Kommunen", sagte
Alexander
Krauß, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
Die
Grundsicherung für Senioren entspricht den Leistungen, die
auch
Langzeitarbeitslose erhalten. "Damit wird eine tickende Zeitbombe
entschärft, die die Haushalte der Städte und
Landkreise in
wenigen Jahren hätte explodieren lassen", so Krauß
weiter.
Die Ausgaben der Grundsicherung hätten sich binnen sechs
Jahren
etwa verdreifacht.
Derzeit bezieht rund jeder 40. Rentner die so genannte Grundsicherung.
"Die Zahl der Grundsicherungsempfänger wird sich in den
kommenden
15 Jahren mindestens vervierfachen", betonte der CDU-Politiker.
„Die Kommunen könnten eine solche Mehrbelastung
nicht
schultern. Sollten SPD, Linke und Grüne das
Vermittlungsergebnis
im Bundesrat ablehnen, würden sie damit den Städten
und
Landkreisen den finanziellen Todesstoß versetzen. Ein solches
Verhalten nur aus parteitaktischen Gründen sei
unverantwortlich“, so Krauß abschleißend.
Nach der Abstimmung über das Vermittlungsergebnis der
Hartz-IV-Reform stimmen am kommenden Freitag sowohl Bundestag als auch
Bundesrat über einen Vorschlag zur Neuregelung von Hartz IV
ab.
(10.2.11)
Mehr Maßnahmen gegen
Fachkräftemangel in Sachsen
Dresden. Die CDU-Landtagsfraktion
fordert mehr Maßnahmen gegen den
bevorstehenden Fachkräftemangel in Sachsen. Auf Antrag der
Koalitionsfraktionen hat der
Landtag heute die Staatsregierung aufgefordert, gemeinsam mit der
sächsischen Wirtschaft
Maßnahmen vorzustellen, um den mittelfristigen Bedarf an
Fachkräften zu decken.
„Sachsen wird sich in den kommenden Jahren, bedingt durch die
positive Konjunktur und die
negative demografische Entwicklung, auf einen Fachkräftemangel
einstellen müssen. Allein mit
den bisherigen Aktivitäten kann dieses Defizit nicht ohne
Weiteres kompensiert werden. Deshalb
brauchen wir neue Lösungen. So müssen wir in Sachsen
das Potential unserer eigenen
Arbeitskräfte durch eine bessere und gezielte Ausbildung,
Qualifizierung oder Umschulung besser
nutzen. Zudem sollten Anstrengungen unternommen werden, um Menschen,
die Sachsen bereits
verlassen haben, wieder zurückzuholen. Auch
ausländische Fachkräfte müssen in Zukunft
noch
stärker angeworben werden“, sagte der
arbeitsmarktpolitische Sprecher der CDU-Fraktion
Alexander Krauß.
„Darüber hinaus muss die duale Berufsausbildung in
Sachsen weiter gestärkt werden, die Betriebe
sollten wieder häufiger auf ältere Arbeitnehmer
über 50 zurückgreifen und die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf muss weiter verbessert werden. Nur wenn wir all diese
Maßnahmen gemeinsam
und zügig vorantreiben, werden wir den
Fachkräftebedarf in Sachsen nachhaltig bedienen
können“,
so Krauß abschließend.
(09.2.11)
Erzgebirger beantragen am
häufigsten Ehrenamtsentschädigung
Dresden/Schwarzenberg. Die meisten
Anträge für die Förderung des Ehrenamtes in
Sachsen kommen aus dem Erzgebirgskreis. 708 Vereine, Verbände
oder Gemeinden haben für dieses Jahr Anträge
gestellt, infomierte der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander
Krauß. "In keinem Landkreis oder kreisfreien Stadt gibt es
ein größeres Interesse", so Krauß.
Ehrenamtlich Tätige können einen
Aufwandsentschädigung von bis zu 40 Euro pro Monat erhalten.
Der Freistaat Sachsen stelle in diesem Jahr 6,9 Millionen Euro bereit -
1,5 Millionen mehr als im Vorjahr. "Kein anderes Bundesland
unterstützt das ehrenamtliche Engagement so stark wie der
Freistaat Sachsen", erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete. Die
meisten Anträge kämen aus der Kinder- und
Jugendhilfe, der Altenhilfe sowie dem Sport. (18.1.11)
Schwibbögen bis
Februar stehen lassen
Schwarzenberg. Bis wann sollen
die
Schwibbögen und Räuchermänner in den
Wohnstuben stehen? Bis zum Ende der Weihnachtszeit. Doch wann endet
sie? Für die einen zu Epiphanias (6. Januar), für die
anderen zu Mariä Lichtmess (2. Februar). "Während
klar ist, wann die Schwibbögen ins Fenster gestellt werden, so
wird es im Erzgebirge von Dorf zu Dorf und zum Teil von Haus zu Haus
unterschiedlich gehandhabt, wann sie wieder auf dem Dachboden
verschwinden", sagt der Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordneter
Alexander Krauß.
Aus touristischer Sicht sei es wünschenswert, wenn die
Lichterbögen bis zum 2. Februar brennen. Vom ersten Advent bis
zu Silvester seien die Hotels gut gefüllt, weil Touristen das
Weihnachtsland Erzgebirge erleben wollten. "Wenn unsere erzgebirgischen
Städte und Dörfer auch noch im ganzen Januar
erstrahlen würden, würde das weitere Gäste
anziehen", ist sich Krauß sicher. Städte wie
Zwönitz hätten mit der verlängerten
Weihnachtszeit gute Erfahrungen gemacht. Auch aus theologischer Sicht
spreche einiges für Mariä Lichtmess als Ende der
Weihnachtszeit.
Ein Problem sieht Krauß: Die Besinnlichkeit ende leider schon
Anfang Januar - weil das neue Arbeitsjahr beginne.
Selbstverständlich könne es nicht erzwungen werden,
wie lange die Menschen ihre Schwibbögen anschalten. "Aber wir
Erzgebirger sollen darüber diskutieren, wann die
Weihnachtszeit endet", so der Landtagsabgeordnete. (14.1.11)
Baumfällungen werden
erleichtert
Schwarzenberg. Das
Fällen
von Bäumen auf Privatgründstücken soll
erleichtert werden. Darüber informierten die beiden
CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Colditz und Alexander Krauß.
Die beiden Koalitionsfraktionen im Sächsischen Landtag
hätten nun einen Kompromiss gefunden, der sowohl
Bürokratie abbaue als auch den Baumschutz wahre. Die
nötige Gesetzesänderung könne noch in diesem
Jahr erfolgen.
Die kommunalen Baumschutzsatzungen sollen künftig nicht mehr
für Bäume und Hecken in Kleingärten gelten,
ebenso nicht für Obst- und Nadelbäume, Pappeln,
Birken und Baumweiden. Auch abgestorbene Bäume, in denen keine
Vögel brüten, können zukünftig ohne
Genehmigung gefällt werden. Das gleiche gilt für
Bäume auf bebauten Grundstücken, die einen
Stammumfang von bis zu einem Meter haben - gemessen einem Meter
über dem Boden. Das entspricht einem Durchmesser von 32
Zentimeter.
In den übrigen Fällen müssen die
Rathäuser künftig zügig entscheiden. Die
Behörden haben dazu drei Wochen Zeit. Wird der Antrag
innheralb dieser Frist nicht abgelehnt, gilt die Genehmigung
automatisch als erteilt. (28.5.10)
Sonntagsschutz muss gewahrt
bleiben
Dresden. Der
Arbeitnehmerflügel der CDU hat den Gesetzentwurf zum
Ladenschlussgesetz kritisiert, den das FDP-geführte
Wirtschaftsministerium am Dienstag vorgestellt hat. "Die FDP
möchte den Sonntagsschutz aushebeln und Arbeitnehmerrechte
einschränken", sagte Alexander Krauß, Vorsitzender
der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA). Der
Gesetzentwurf bringe den Gemeinden und Händlern keine
Rechtssicherheit, weil Klagen Tür und Tor geöffnet
werde.
"Wir brauchen einen gemeinsamen freien Tag in der Wochen, um
Beziehungen zu pflegen", erklärte Krauß. Der Schutz
des arbeitsfreien Sonntags sei von überragender Bedeutung
für die Gesundheit der Arbeitnehmer und für die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Sonntag müsse ein Tag
der Erholung, der Familie und des Gottesdienstes bleiben. Deswegen
dürfe es keine Aushöhlung des Sonntagsschutzes durch
einen fünften verkaufsoffenen Sonntag geben.
Der Koalitionsvertrag enthalte klare Regelungen zum Ladenschlussgesetz.
Der FDP sei die Öffnung der Autowaschanlagen und der
Videotheken an Sonntagen zugesagt. Von einem fünften
verkaufsoffenen Sonntag sei im Vertrag keine Rede. Die CDU
dürfe den Liberalen keine Zugeständnisse machen, die
über den Koalitionsvertrag hinausgehen. Auch für den
kleinen Koalitionspartner sei die Vereinbarung bindend. "Es kann nicht
sein, dass der Schwanz mit dem Hund wackelt", sagte Krauß.
Die Union dürfe sich von der FDP nicht über den Tisch
ziehen lassen und christliche Grundwerte auf dem Altar des Kommerzes
opfern.
"Das Gesetz würde Klagen geradezu provozieren",
bemängelt der CDA-Chef. Das Bundesverfassungsgericht habe klar
geregelt, dass die Öffnung der Läden an vier
aufeinander folgenden Sonntagen gegen das Grundgesetz
verstoße. Der FDP-Gesetzentwurf ließe diese
Öffnung aber zu. "Dem Gesetzentwurf muss man große
handwerkliche Mängel bescheinigen", sagte Krauß.
Der Gesetzentwurf wird nun den Kirchen und Verbänden
zugesandt. Diese können Stellung beziehen. Die CDU werde die
Ergebnisse dieser Anhörung sehr ernst nehmen. Danach wird das
Kabinett über den Gesetzentwurf beraten und dem Landtag
zuleiten. "Der jetzige Referentenentwurf wird den Sächsischen
Landtag nicht passieren", prophezeit Krauß. Bislang habe fast
jedes Gesetz den Landtag anders verlassen als es hereingekommen sei.
Das Kabinett hatte am Dienstag den Referentenentwurf zum
Ladenschlussgesetz zur Anhörung freigegeben. Neben den bislang
schon vier verkaufsoffenen Sonntagen schlägt
Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) einen zusätzlichen
Sonntag vor, zu dem in einem Stadtgebiet die Läden
öffnen dürfen.
(27.5.10)
Alltagsbegleiter
können Arbeit aufnehmen
Schwarzenberg. Die
CDU-Landtagsfraktion hat die Förderung von Alltagsbegleitern
begrüßt, die alten Menschen zur Seite stehen sollen.
Bei der Sächsischen Aufbaubank könnten Kommunen,
Vereine und Kirchgemeinden die Ausbildung von ehrenamtlichen
Alltagsbegleitern beantragen, sagte Alexander Krauß,
sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
"Wir wollen damit das Ehrenamt in der Seniorenarbeit ausbauen",
erklärte Krauß. Diese helfen dann Senioren beim
Einkaufen oder organisieren Seniorenveranstaltungen. Die Antragsteller
koordinieren auch den Einsatz der Alltagsbegleiter. Eigenmittel muss
der Träger nicht mitbringen. Die Helfer können eine
Aufwandsentschädigung von rund 80 Euro im Monat (19.50 Euro
pro Woche). Interessenten können sich bei der
Sächsischen Aufbaubank beraten lassen. Lediglich die
sächsischen Großstädte Dresden, Leipzig und
Chemnitz sind von der Förderung ausgenommen. (24.5.10)
Neues Kinderschutzgesetz
beschlossen
Dresden. Der Landtag hat heute ein
neues Kinderschutzgesetz beschlossen. "Wir wollen, dass
möglichst alle Kinder an den
Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen", sagte Alexander
Krauß, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.
Krankheiten, Übergewicht und Sprachstörungen
könnten bei den Gesundheitschecks festgestellt und
Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Vernachlässigung
von Kindern könnte eher erkannt werden.
Folgendes Verfahren schreibt das Gesetz vor: Eltern, deren Kinder
zwischen 3 Monaten und 4 Jahren alt sind, erhalten durch die
Kassenärztliche Vereinigung Sachsen eine Einladung zu den
Früherkennungsuntersuchungen (U4 – U8) und bei
Nichtteilnahme ein Erinnerungsschreiben. Die Kinderärzte
melden an die Kassenärztliche Vereinigung, welche Kinder an
den Untersuchungen teilgenommen haben. Die Kassenärztliche
Vereinigung informiert die Gesundheitsämter über jene
Eltern, deren Kinder trotz Erinnerung nicht an den
Früherkennungsuntersuchungen teilgenommen haben. Das
Gesundheitsamt wendet sich dann an die Eltern und bietet ihnen Hilfe
und Unterstützung an. Stellt das Gesundheitsamt Anzeichen
für eine Kindeswohlgefährdung fest, informiert es das
Jugendamt. (19.5.10)
Ärzte im
ländlichen Raum besser bezahlen
Schwarzenberg.Zu der
Ankündigung eines neuen Förderprogramms der
Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen
erklärte der Sozialpolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß:
Wir begrüßen das neue Förderprogramm! Haus-
und Fachärzten wird es so erleichtert, sich für eine
Praxis auf dem Land zu entscheiden. Genügend Ärzte
für den ländlichen Raum zu finden - das ist eine der
größten Zukunftsaufgaben im Freistaat Sachsen, weil
in den kommenden zehn Jahren mehr als ein Drittel aller Ärzte
in den Ruhestand gehen werden.
Die Investitionszuschüsse werden allerdings nicht ausreichen,
um genügend Ärzte für die Praxis auf dem
Dorf zu begeistern. In Gebieten, wo es eine ärztliche
Überversorgung gibt - zum Beispiel am Starnberger See -
sollten die Ärzte weniger Geld für ihre medizinischen
Leistungen bekommen als in Regionen, wo Ärzte fehlen. Das
würde den Anreiz verstärken, sich dort
niederzulassen, wo Ärzte gebraucht werden.
Sachsen hat sich schon frühzeitig mit der Frage
beschäftigt hat, wie künftig genügend
Ärzte in den Krankenhäusern und in der Niederlassung
zur Verfügung stehen. Diese Vorreiterrolle möchte der
Freistaat Sachsen behalten. Unter anderem bezahlen wir Stipendien an
Medizinstudenten, die sich in einem unterversorgten Gebiet niederlassen
wollen.
(6.5.10)
Trägervielfalt bringt
Qualität
Schönheide. Der
Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß hat
die Entscheidung des Schönheider Gemeinderates kritisiert,
alle Kindergärten durch die Gemeinde betreiben zu lassen. "Die
Qualität der Einrichtungen wird dadurch sinken",
befürchtet Krauß, der auch dem
Landesjugendhilfeausschuss vorsteht. Der Wettbewerb der
Kindergärten untereinander um beste frühkindliche
Bildung werde kaum noch stattfinden, weil es nur noch einen Anbieter
gebe. "Wenn es nur noch einen Autobauer gäbe, dann muss dieser
nicht mehr auf die Kunden achten, weil sie ohnehin bei ihm kaufen
müssen", führt Krauß als Vergleich an. Die
Qualität nehme nach und nach ab.
Der Beschluss verstoße außerdem gegen den Geist des
Kinder- und Jugendhilfegesetzes. Dieses schreibe den Vorrang freier
Träger vor, sagte Krauß. Der Staat sollte nur solche
Aufgaben selbst übernehmen, die Wohlfahrtsverbände
nicht erledigen könnten.
(29.4.10)
Weitere
Ausbildungsplätze in Sachsen vonnöten
Dresden. Trotz der Entspannung auf
dem Ausbildungsmarkt sind nach Ansicht der Christlich-Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA) Sachsen die Schaffung weiterer
Lehrlingsstellen nötig. "Noch immer absolviert jeder dritte
Azubi seine Lehre außerhalb von Sachsen", sagte
CDA-Landeschef Alexander Krauß. Dieses Potential sollten die
sächsischen Betriebe zur Nachwuchsgewinnung nutzen. Gebraucht
würden mehr betriebliche Ausbildungsplätze. Jeder
dritte Lehrling werde überbetrieblich ausgebildet - was deren
Übernahmechance schmälere.
Der Ausbildungsmarkt sei in Sachsen sehr unterschiedlich, so
Krauß. Er verweist dabei auf eine aktuelle Studie des
Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der
Bundesagentur für Arbeit. Während im vergangenen Jahr
in Dresden 2621 gemeldete Bewerber auf 3880 gemeldete Ausbildungstellen
gekommen seien, standen im Bereich der Arbeitsagentur Riesa lediglich
988 Ausbildungsstellen für 1555 Bewerber zur
Verfügung. In den Agenturbezirken Bautzen und
Annaberg-Buchholz sei die Zahl der Ausbildungsplätze im
vergangenen Jahr deutlich gestiegen, in den Agenturbezirken Chemnitz,
Pirna und Leipzig deutlich gesunken. (23.4.10)
Krauß fordert Rente
nach Mindesteinkommen
Dresden. In der heutigen Aktuellen
Debatte zum Thema der drohenden Altersarmut in Sachsen
erklärte der Sozialpolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß:
Die Renten werden sinken, weil die Geburtenrate in unserem Land zu
gering ist. Es gibt zu wenige, die in das System einzahlen. Das
Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung verweist zu Recht
darauf, dass es ohne die Rente mit 67 noch viel geringere
Rentenzahlungen geben würde.
Wir brauchen die Rente nach Mindesteinkommen: Wer sein Leben lang
gearbeitet hat und ein niedriges Einkommen hatte, der muss am
Lebensende dennoch eine höhere Rente haben als jemand, der nie
eine Schaufel in die Hand genommen hat. Dazu muss das jetzige
Rentenrecht aber reformiert werden. Ein Mann, der heute 45 Jahre alt
ist und 8 Euro pro Stunde verdient, noch 20 Jahre arbeitet und dann
insgesamt 47 Jahre ununterbrochen gearbeitet hat, bekommt nach heutiger
Berechnung 522 Euro. Unterm Strich hat er damit nicht mehr als
derjenige, der nie gearbeitet hat. Das ist ungerecht. Gäbe es
die Rente nach Mindesteinkommen, dann erhielte er 706 Euro.
(31.3.10)
Kompromiss zu Jobcentern ist
Erfolg für Sachsen
Dresden. In der heutigen Aktuellen
Debatte – beantragt von der CDU- und FDP-Fraktion –
zum Thema „Regionale Arbeitsvermittlung wird
gestärkt – ein sächsischer
Erfolg“ erklärte der Arbeitsmarktpolitische Sprecher
der CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß:
Der Kompromiss zwischen Bund und Ländern zu den Jobcentern ist
ein großer Erfolg für Sachsen. Danke, Stanislaw
Tillich! Der Ministerpräsident hat geräuschlos und
effizient die Interessen der Länder und der Kommunen vertreten
und einen guten Kompromiss geschlossen. Langzeitarbeitslose erhalten
weiterhin die Hilfe aus einer Hand.
Wir bekommen nun eine verfassungsrechtlich saubere Lösung. Die
Kommunen können sich weiterhin um Langzeitarbeitslose
kümmern. Gerade sie sind nahe bei den Menschen und kennen den
Arbeitsmarkt und die Problemlagen vor Ort. die Zahl der so genannten
Optionskommunen wird sogar um 41 zunehmen. Mittels der
Zielvereinbarungen wird es einen schärferen Wettbewerb
zwischen den Argen und den Optionskommunen geben. Egal ob Arge oder
Optionskommune: alle müssen sich an ihren Erfolgen bei der
Integration von Langzeitarbeitslosen auf dem Arbeitsmarkt messen
lassen! (31.3.10)
CDU-Fraktion
begrüßt Rechtssicherheit bei Jobcentern
Dresden. Zur Einigung bei der
Jobcenter-Reform erklärte der Sozialpolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß:
„Langzeitarbeitslose, Arbeitsverwaltung und Kommunen haben
jetzt Klarheit: Es gibt weiterhin die Hilfe aus einer Hand.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat für die
Bundesländer in stiller, aber effektiver und erfolgreicher
Weise verhandelt. Bis zur Sommerpause muss das Verhandlungsergebnis
nunmehr in ein Gesetz gegossen werden.
Gerade auch die Landkreise, die die Verwaltung der Langzeitarbeitslosen
selbst übernehmen, können mit dem Verhandlungserfolg
zufrieden sein. Sie werden diese Aufgabe auch über die
Jahreswende hinweg selbstständig wahrnehmen können.
Die Landkreise, in denen es - bedingt durch die Kreisreform - Argen als
auch die alleinige kommunale Aufgabenwahrnehmung gibt, können
sich für ein Modell entscheiden.
Zu begrüßen ist der verstärkte Wettbewerb
zwischen den beiden Modellen: Sowohl Argen als auch Optionskommunen
müssen sich künftig an klaren Zielen messen lassen -
zum Beispiel wie viele Alleinerziehende wieder in Arbeit gekommen sind.
Der Wettbewerb wird zeigen, wer Langzeitarbeitslose am besten betreuen
kann. Ob über die Landkreise, die auf ihrem Gebiet die
Vermittlung von Langzeitarbeitslosen ausüben, weitere
hinzukommen können, ist bislang noch nicht geklärt.
Ich gehe davon aus, dass dies möglich sein wird.“
(25.3.10)
Abtreibungszahlen gesunken
Dresden.Zur heutigen Bekanntgabe
des Statistischen Bundesamtes zur gesunkenen Zahl der Abtreibungen in
Sachsen erklärte der familienpolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß:
Es ist sehr erfreulich, dass die Zahl der Abtreibungen in Sachsen
weiter gesunken ist und Sachsen die niedrigste Quote in den neuen
Bundesländern bei den Schwangerschaftsabbrüchen hat.
Ohne unsere Stiftung »Hilfe für Familien, Mutter und
Kind« des Freistaates Sachsen wären wir nicht so
erfolgreich. Die Stiftung unterstützt Familien, die aus
finanziellen Gründen eine Abtreibung erwägen - zum
Beispiel mit einem Zuschuss zur Einrichtung eines Kinderzimmers oder
beim Kauf eines Babybettchens. Dankbar bin ich allen Mitarbeiterinnen
in den Schwangerschaftskonfliktberatungsstellen, die zum Leben hin
beraten.
Unsere Gesellschaft kann es sich nicht leisten, dass Kinder als
störend empfunden werden. Wir brauchen eine Grundeinstellung,
wo sich nicht nur die Eltern über ihr Kind freuen, sondern
sich auch die Arbeitgeber freuen, wenn eine Mitarbeiterin froher
Hoffnung ist. Deshalb werden wir uns weiterhin dafür
einsetzen, dass kein Kind abgetrieben werden muss. Mit der
Förderung der Kinderwunschbehandlung unterstützt der
Freistaat Sachsen als einziges Bundesland in Deutschland Eltern, die
aus biologischen Gründen kein Kind bekommen können.
Umso wichtiger ist es, dass wir auch jene Schwangere weiterhin
begleiten, die nicht wissen, ob sie ihr Kind austragen wollen.
(11.3.10)
Hartz-IV-Urteil schafft
Klarheit
Dresden. Zu dem heutigen Urteil
des Bundesverfassungsgerichtes zum Arbeitslosengeld II (Hartz IV)
erklärte der sozialpolitische Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion, Alexander Krauß:
„Das Urteil schafft endlich Klarheit. Der Sächsische
Landtag hatte sich schon seit einigen Jahren für kindgerechte
Hartz-IV-Sätze ausgesprochen - wie auch die Staatsregierung.
Kinder sind eben keine kleinen Erwachsenen. Leider hat es der damalige
Bundessozialminister Olaf Scholz (SPD) versäumt, eine
Berechnung vorzulegen, was Kinder wirklich brauchen. Die
Familienpolitik hat erneut das Verfassungsgericht gemacht und nicht die
Bundespolitik, die eigentlich zuständig ist. Jetzt muss
schnellstens eine Berechnung erfolgen, was Kinder wirklich für
Kleidung, Essen und Schulbedarf benötigen. Und danach
müssen sich die Regelsätze für Kinder
richten. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das Urteil
Mehrkosten verursachen wird. Ein Kind, das jedes Jahr wächst,
braucht häufiger eine Hose oder neue Schuhe als ein
Erwachsener. Diese Mehrkosten dürften dem Bund große
Probleme bereiten und zukünftige Handlungsspielräume
in anderen Bereichen weiter einengen.
Das Bundesverfassungsgericht hat im Grundsatz den Berechnungsmodus
für die Hartz-IV-Sätze der Erwachsenen gebilligt,
aber kleinere statistische Veränderungen gefordert. Ich rechne
nicht damit, dass sich die Hartz-IV-Sätze für
Erwachsene am Jahresende verändern werden. Die
Hartz-IV-Sätze entsprechen den Ausgaben, die Geringverdiener
haben: also jene Menschen, die täglich auf Arbeit gehen, aber
keine großen Einkommen beziehen. Jeder fünfte
Beschäftigte gehört zu dieser Gruppe. Das
Bundesverfassungsgericht moniert, dass bei der statistischen Ermittlung
der Ausgaben für die unteren Einkommensbezieher u.a.
für Segelboote, Maßanzüge und Pelze nicht
berücksichtigt worden sind. Ich kenne keine Putzfrau und
keinen Friseur, der ein Segelboot besitzt. Insofern wird wohl der Modus
der Berechnung leicht geändert, das Grundprinzip und der
heutige Regelsatz bleiben aber.
(9.2.10)
Österreichische
Ärzte haben weiter Interesse an Sachsen
Dresden. In Österreich
besteht weiterhin der Wunsch, junge Ärzte zur Ausbildung nach
Sachsen zu schicken. Dies berichtete der CDU-Landtagsabgeordnete
Alexander Krauß, der zusammen mit Sachsens Sozialministerin
Christine Clauß (CDU) bei der Österreichischen
Ärztekammer in Wien zu Gast war. „Damit
können wir den Ärztemangel lindern – auch
bei uns im Erzgebirge“, sagte Krauß. Circa 80
Mediziner aus der Alpenrepublik arbeiten derzeit im Freistaat. In
Österreich müssten die Jungärzte mitunter
einige Jahre warten, ehe sie ihre Ausbildung beenden könnten.
Der Freistaat werbe zum Beispiel auf Jobmessen für seine
Krankenhäuser. Allerdings zeichne sich ab, dass in wenigen
Jahren auch in Österreich nicht mehr genügend
Ärzte zur Verfügung stehen werden, so
Krauß.
(2.2.10)
Briefkasten wieder da
Antonsthal. Einen Postbriefkasten
hat seit Freitag der Breitenbrunner Ortsteil Antonsthal
zurück. „Die Deutsche Post informierte mich, dass
nunmehr ein Briefkasten in der Nähe des Simmel-Marktes
steht“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander
Krauß. Er hatte sich zuvor an das Unternehmen gewandt. Aus
der Post-Service-Filiale in Antonsthal war zum 7. Januar ein
Verkaufspunkt der Post geworden. Nach Angaben der Post können
dort weiterhin Briefmarken gekauft werden. Auch Päckchen- und
Paketmarken sowie Einschreiben-Marken seien dort erhältlich.
Allerdings könnten keine Sendungen mehr angenommen werden.
(22.1.10)
DGB und CDA Sachsen
für solidarische Krankenversicherung
Dresden. In einer gemeinsamen
Erklärung haben sich Sachsens DGB-Landesvorsitzender Hanjo
Lucassen und CDA-Landeschef Alexander Krauß für eine
solidarische Krankenversicherung ausgesprochen. Arbeitnehmer
dürften nicht über Gebühr belastet werden.
Die Arbeitgeber sollten in der Verantwortung für die
Krankenversicherung ihrer Beschäftigten bleiben. Falls die
bisherigen Regelungen zum Finanzausgleich zwischen ost- und
westdeutschen Krankenkasse wegfielen, drohten den Ostdeutschen
höhere Beiträge. „CDA Sachsen der DGB
Sachsen wollen gemeinsam dafür wirken, dass gerade in der
Krankenversicherung die Solidarität zwischen Gesund und Krank,
Arm und Reich, Ost und West erhalten bleibt“, heißt
es in der gemeinsamen Erklärung. (17.12.09)
Dank an Wähler
Schwarzenberg. CDU-Landtagsabgeordneter
Alexander Krauß hat sich bei seinen Wählern und
Unterstützern bedankt. „Über das Ergebnis
meiner Wiederwahl freue ich mich sehr“, sagte
Krauß. Es sei ein klarer Auftrag der Wähler, sich
weiterhin für die Region einzusetzen. Ohne die vielen Helfer
wäre der Wahlerfolg nicht möglich gewesen.
(31.8.09)
Bevölkerung im
Erzgebirge gesunken
Schwarzenberg. Der
Erzgebirgskreis hat im vergangenen Jahr 5326 Einwohner verloren. Nach
Angaben des Statistischen Landesamtes lebten am Ende des vergangenen
Jahres 377.245 Menschen im Erzgebirgskreis. „Die
Bevölkerung sinkt vor allem deshalb, weil wir eine so geringe
Geburtenrate haben“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander
Krauß. Aber auch die Abwanderung schlage sich nieder.
„Wir brauchen eine gute Familien- und Wirtschaftspolitik,
damit das Erzgebirge attraktiv bleibt“, sagte
Krauß.
(24.8.09)
Kommunalfinanzen: Durchbruch
in Johanngeorgenstadt
Johanngeorgenstadt. Der Freistaat
Sachsen wird Johanngeorgenstadt über ein Modellprojekt und
über die Stundung der Zinszahlungen helfen. "Damit ist in
Johanngeorgenstadt nicht mehr Schmalhans Küchenmeister", sagte
CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß. Die Stadt
könne nunmehr wieder investieren.
Krauß bedankte sich bei Innenminister Albrecht Buttolo,
Finanzminister Georg Unland sowie den Bürgermeistern Holger
Hascheck und Ralf Fischer für ihr Engagement bei der Suche
nach einer Lösung für Johanngeorgenstadt. Die vielen
Gespräche in Dresden und im Erzgebirge hätten sich
nunmehr ausgezahlt.
Im Rahmen eines Modellprojektes erhält Johanngeorgenstadt bis
2011 eine Förderung in Höhe von 3,1 Millionen Euro,
um investieren zu können. Damit können weitere
Fördermittel in Anspruch genommen werden, was Investitionen in
Höhe von knapp 10 Millionen Euro nach sich ziehen.
Außerdem wird der Schuldendienst für die Jahre 2009
bis 2011 übernommen. Das entspricht einer Ersparnis von
470.000 Euro pro Jahr.
"Mittelfristig wird allerdings nur eine Fusion von Johanngeorgenstadt
und Breitenbrunn den finanziellen Handlungsspielraum der Bergstadt
sichern", sagte Krauß. Eine Fusion in zwei, drei Jahren sei
daher sinnvoll.
(7.8.09)
Hospizarbeit muss
verstärkt werden
Aue. Im Freistaat Sachsen gibt es
nach Ansicht der CDU-Fraktion weiteren Bedarf für Hospiz- und
Palliativdienste. „Lediglich einer von fünf
Sterbenden, die hospizliche oder palliative Begleitung brauchen,
bekommen diese auch“, sagte Alexander Krauß,
sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, bei einem Forum
des Deutschen Roten Kreuzes am Dienstag in Aue. Vor allem ambulante
Angebote der Sterbebegleitung sollten ausgebaut werden.
„Außerdem müssen die Krankenkassen
zügig Verträge zur Spezialisierten ambulanten
Palliativversorgung (SAPV) abschließen, damit Schwerstkranke
länger zu Hause betreut werden können“,
sagte Krauß. Obwohl die meisten Menschen in der eigenen
Wohnung sterben wollten, stürben sie am häufigsten im
Krankenhaus. Dies müsse sich ändern.
Im Altkreis Aue-Schwarzenberg arbeiteten Hospizdienste in
Johanngeorgenstadt, Breitenbrunn, Aue und Bad Schlema. Die
Palliativstation im Schwarzenberger Marienstift sei mit ihren 18 Betten
die größte im Freistaat Sachsen, so Krauß.
(5.8.09)
Durchschnittsgehalt liegt im
Erzgebirge bei 20.231 Euro
Schwarzenberg. Der
Durchschnittsverdienst im Erzgebirgskreis lag im Jahr 2007 bei 20.231
Euro pro Jahr. Das teilte das Statistische Landesamt am Dienstag mit.
Damit liegen die Gehälter im Erzgebirge 1830 Euro unter dem
Landesdurchschnitt – am Ende der sächsischen
Statistik. Jedoch seien die Löhne im Landkreis seit dem Jahr
2000 um knapp 12 Prozent gestiegen. „Im Landkreis haben wir
beachtliche Gehaltsunterschiede“, sagte
CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß. Die niedrigsten
Löhne gebe es im Osten des Erzgebirgskreises, wo die
Holzindustrie stark ist. Besser gezahlt werde in den Industriebetrieben
im Raum Stollberg und Aue-Schwarzenberg.
(5.8.09)
Silberstraße will
mit Tourismusverband Erzgebirge fusionieren
Schwarzenberg. Die
Ferienstraße Silberstraße möchte mit dem
Tourismusverband Erzgebirge (TVE) verschmelzen, um Kräfte zu
bündeln. Das beschloss die Mitgliederversammlung des Vereins
am Montag in Schwarzenberg. „Wir brauchen einen starken
Verband, der die Außenwerbung fürs Erzgebirge
betreibt“, sagte Vereinsvorsitzender Alexander
Krauß. Die finanziellen Mittel müssten deshalb auf
einen Verband konzentriert werden.
Die Silberstraße solle es aber weiterhin geben –
als Teil des TVE. Als Sachsens erste und längste
Ferienstraße sei diese Marke weit über die
Landesgrenze hinaus bekannt, so Krauß. Mit dem TVE werde nun
über eine Vereinigung verhandelt, die zum 1. Januar 2010
erfolgen soll. (5.8.09)
Mittelschulen im Erzgebirge
gefragt
Schwarzenberg. 70 Prozent der
Fünftklässler im Erzgebirge werden im kommenden
Schuljahr die Mittelschule besuchen. Damit hält der
Erzgebirgskreis den Spitzenplatz im Freistaat Sachsen. „Die
Mittelschule ist das Fundament unseres Schulsystems – und sie
sollte es auch bleiben“, sagte der Schwarzenberger
Landtagsabgeordnete Alexander Krauß (CDU). Hier werde die
Praxiselite für die heimische Wirtschaft unterrichtet. Weder
den Mittelschulen noch den Gymnasien sei gedient, wenn die Zahl der
Mittelschüler sinke. Sachsenweit haben sich nur 56 Prozent der
Schüler für die Mittelschule entschieden, die
übrigen für das Gymnasium. Das neue Schuljahr beginnt
am 10. August.
(30.7.09)
Tillich und Krauß
auf dem Rabenberg
Breitenbrunn. Sachsens
Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Landtagsabgeordneter
Alexander Krauß haben sich zusammen mit weiteren
Gästen über den geplanten Mountainbike-Park
informiert. Das Projekt ist grenzüberschreitend geplant:
Partner aus der Tschechischen Republik sind mit im Boot. "Ich halte den
Moutainbike-Park für eine wunderbare Bereicherung unserer
touristischen Angebote", sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander
Krauß. Auch Ministerpräsident Tillich zeigte sich
begeistert von den Akteuren vor Ort. (29.7.09)
Krauß
begrüßt Tarifeinigung
Schwarzenberg. Der
familienpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Alexander
Krauß, hat die Tarifeinigung für die Erzieherinnen
in Kindergärten begrüßt. „Die
Erzieherinnen haben durch den Bildungsplan mehr Aufgaben erhalten
– nunmehr erhalten sie auch mehr Geld“, sagte
Krauß. Das Gehalt steige mit der gewachsenen Verantwortung
und den gewachsenen Aufgaben. Für die Kommunen sei die
Tarifsteigerung verkraftbar. Positiv zu bewerten sei auch, dass der
Gesundheitsschutz Eingang in den Tarifvertrag gefunden habe.
„Es gehört hoffentlich bald der Vergangenheit an,
dass sich Erzieherinnen in kleine Kinderstühle
zwängen und so ihren Rücken ruinieren“,
sagte Krauß. (27.7.09)
Gewerbegebiet am Bahnhof
eingeweiht
Schwarzenberg. Sachsens
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat zusammen mit der
Unternehmerfamilie Rauschenberger das neue Produktionswerk der Hock
Sachsen GmbH am Schwarzenberger Bahnhof eröffnet. Stanislaw
Tillich verdeutlichte die hohe Bedeutung mittelständischer
Unternehmen in unserer Region. Der Ministerpräsident verglich
den Neubau mit der hohen Bedeutung der ersten Eisenbahnverbindung
Schwarzenbergs vor 150 Jahren. Er bezeichnete das neue Produktionswerk
als "zukunftsweisende neue Weichenstellung".
Der CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß würdigte
den Bau des neuen Produktionswerkes und wünschte dem
Unternehmen "immer viel Dampf im Kessel, um die Berge und
Täler der wirtschaftlichen Entwicklung meistern zu
können". Krauß forderte außerdem die
weitere Förderung des Mittelstandes, um dadurch
Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und zu sichern.
(25.7.09)
Landwirtschaftsminister
fordert fairen Milchpreis
Lößnitz. Sachsens
Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) fordert einen fairen
Milchpreis. Mindestens 30 Cent seien nötig, sagte Kupfer am
Donnerstag vor Landwirten in Lößnitz. Derzeit
bekommen Bauern lediglich rund 20 Cent für ein Kilogramm
Milch. Kupfer empfahl den Landwirten, sich zu Erzeugergemeinschaften
zusammenzuschließen, um so gegenüber Molkereien eine
bessere Verhandlungsposition zu erlangen.
CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß würdigte
die Arbeit der hiesigen Landwirte. Sie erzeugten nicht nur hochwertige
Lebensmittel, sondern betrieben auch Kultur- und Landschaftspflege.
Krauß kritisierte die unterschiedliche Besteuerung des
Agrardiesels innerhalb der Europäischen Union, die zu einer
Benachteiligung der deutschen Landwirte führe.
Die beiden Politiker hatten zuvor die Agrargenossenschaft
Lößnitz/Affalter besucht. Das Unternehmen
hält Milchkühe, züchtet Schweine, baut
Saatkartoffeln an und vermarktet seine Produkte über eigene
Läden. (17.7.09)
CDU-Fraktion fordert
Fortbildung zum Thema Aufmerksamkeitsstörungen
Schwarzenberg. Die
CDU-Landtagsfraktion fordert Fortbildungen für Lehrer und
Kindergärtnerinnen zu Aufmerksamkeitsdefizitstörungen
(ADS). „Jedes 20. Kind leidet an dem so genannten
Zappelphilipp-Syndrom“, sagt Alexander Krauß,
sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Es sei die
häufigste psychiatrische Störung bei Kindern und
Jugendlichen. Gerade Jungen neigten zur Unkonzentriertheit und
Hyperaktivität. In vielen Fällen werde die Krankheit
zu spät oder gar nicht erkannt, so Krauß. Dagegen
bestehen gute Behandlungschancen. In Fortbildungen könnten die
Pädagogen für die Krankheit sensibilisiert werden. In
jeder Schule und in jedem Kindergarten sollte ein dafür
qualifizierter Kollege vorhanden sein, der Eltern und Kollegen zum
Problem beraten kann. Auch sollten die Hilfsangebote stärker
vernetzt werden. Krauß fordert daher ein Modellprojekt in
einer Region Sachsens.
(12.7.09)
Zahl der Schüler ohne
Abschluss gesunken
Schwarzenberg. Die Zahl der
Schulabgänger ohne Abschluss ist im Erzgebirge deutlich
gesunken. Während vor 15 Jahren noch 4,2 Prozent der
Mittelschüler ohne einen Hauptschulabschluss von der Schule
gingen, waren es im vergangenen Jahr lediglich 1,6 Prozent.
„Wir liegen damit deutlich unter dem
Landesdurchschnitt“, sagte CDU-Landtagsabgeordneter Alexander
Krauß. Allerdings müsse weiter daran gearbeitet
werden, dass kein Schüler ohne Abschluss ins Leben starte.
„Wer keinen Schulabschluss vorweisen kann, hat
später schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt“, so
Krauß. (10.7.09)
Familien stärken!
Schwarzenberg. Zur Landtagswahl am
30. August bewirbt sich Alexander Krauß (CDU) erneut um das
Direktmandat für unsere Region. "Ich möchte mich
weiterhin für die Bürger und Vereine einsetzen", sagt
Krauß.
Was den Erzgebirgern auf den Nägeln brenne, will er mit nach
Dresden nehmen. Jeden Monat können die Schwarzenberger,
Lößnitzer oder Johanngeorgenstädter in
seine Bürgersprechstunde kommen. "In den Gesprächen
werden einerseits Bitten an mich herangetragen", so der
Landtagsabgeordnete. Helfen könne er in vielen
Fällen, jedoch nicht immer. Zum anderen kommen Bürger
in sein Büro in der Schwarzenberger Altstadt, um auf
politische Probleme aufmerksam zu machen. "Ich bin für
Hinweise vonseiten der Bürger sehr, sehr dankbar", sagt
Krauß. Wenn gewünscht, komme er auch nach Hause.
Im Landtag kümmert sich der 33-Jährige vor allem um
die Familien- und Sozialpolitik. Als Familienpolitischer Sprecher
seiner Fraktion setzt er sich für Kinder ein. "Ich bin froh,
dass nunmehr das letzte Kindergartenjahr für die Eltern
kostenlos ist", so Krauß. In den nächsten Jahren
möchte er das Landeserziehungsgeld fortentwickeln. Sachsen sei
eines der wenigen Bundesländer, was neben dem Bundeselterngeld
ein Landeserziehungsgeld zahle. "Das muss so bleiben, denn die Eltern
erbringen eine wichtige Leistung für unsere Gesellschaft",
sagt Krauß.
Seine Vision ist eine sozial gerechte Gesellschaft. "Wer nicht arbeiten
kann - weil er krank ist oder keine Beschäftigung findet -,
der hat die Unterstützung der Gemeinschaft verdient", sagt
Alexander Krauß. Diejenigen, die täglich 6 Uhr in
der Frühe aufstehen und den ganzen Tag arbeiten,
müssen allerdings mehr in der Tasche haben wie jene, die nicht
arbeiten. "Wer arbeitet, darf in unserem Land nicht der Dumme sein!",
fordert Krauß. (2.7.09)
Krauß
übergibt Spende an Lößnitzer Hilfsverein
Lößnitz. Der
Schwarzenberger Landtagsabgeordnete Alexander Krauß (CDU) hat
am Mittwoch eine Kollekte von 500 Euro symbolisch an den Christlichen
Hilfsverein Hoffnungsfunken übergeben. Das Geld hatten
Abgeordnete während ihrer monatlichen Andachten im
Sächsischen Landtag gesammelt. Der
Lößnitzer Verein organisiert Hilfstransporte nach
Rumänien und in andere Länder Osteuropas. (1.7.09)
Krauß arbeitet in
Altenhilfe
Aue/Schwarzenberg. Der
Schwarzenberger Landtagsabgeordnete Alexander Krauß (CDU)
nimmt am Donnerstag am Aktionstag
„Perspektivwechsel“ teil, um soziale Arbeit vor Ort
kennen zu lernen und mitzuarbeiten. 11 Uhr besucht er das
Sächsische Gemeinschaftsdiakonissenhaus
„Zion“ in Aue, um im Altenheim zu arbeiten. 14 Uhr
ist er beim Deutschen Roten Kreuz in Schwarzenberg zu Gast, wo er mit
dem Fahrdienst behinderte Menschen begleitet und anschließend
(16 Uhr) mit der häuslichen Krankenpflege auf Tour geht.
Alexander Krauß ist sozialpolitischer Sprecher der
CDU-Landtagsfraktion. Den Aktionstag
„Perspektivwechsel“ veranstalten die
sächsischen Wohlfahrtsverbände. (30.6.09)
Krauß erneut im
EAK-Bundesvorstand
Erfurt/Schwarzenberg. Der
Schwarzenberger CDU-Landtagsabgeordnete Alexander Krauß ist
am Wochenende in Erfurt erneut in den Bundesvorstand des Evangelischen
Arbeitskreises (EAK) der CDU/CSU gewählt worden. Der
33-Jährige erhielt 88 Prozent der Stimmen. Dem Gremium
gehört Krauß bereits seit vier Jahren an. Der EAK
versteht sich als Brücke zwischen den evangelischen Kirchen
und der Union. (14.6.09)
Neues Gesetz sieht
für Bestattungen mehr Zeit vor
Dresden.Der Sächsische
Landtag hat am Mittwochabend ein neues Bestattungsgesetz beschlossen.
Danach sind die Friedhöfe künftig verpflichtet, Fehl-
und Totgeburten individuell zu bestatten, wenn es die Eltern
Wünschen. Dies gilt unabhängig vom Gewicht und dem
Alter. „Diese Kinder dürfen jetzt nicht mehr als
biologischer Müll behandelt werden, sondern müssen
würdevoll beigesetzt werden. Eltern erhalten damit einen Ort
zum Trauern“, sagte Alexander Krauß,
sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Fehlgeburten und
abgetriebene Kinder müssen nunmehr auf jeden Fall bestattet
werden – zumindest in einem anonymen Sammelgrab. Im bislang
geltenden Bestattungsgesetz war geregelt, dass Fehlgeburten
„beseitigt“ werden mussten.
Eine weitere Neuregelung betrifft die Bestattungspflicht: Mussten
Bestattungen bislang fünf Tage nach dem Tod
durchgeführt werden, bleiben nunmehr acht Tage Zeit.
Wochenenden und Feiertage werden bei dieser Frist nicht mitgerechnet.
„Mit dieser Änderung erleichtern wir es den
Angehörigen, ohne Zeitnot die Beisetzung zu
organisieren“, sagte Krauß. Neu ist ferner, dass
künftig bei der Bestattung auch auf die
Religionszugehörigkeit Rücksicht genommen wird.
Dieses Passus fand sich bislang nicht im sächsischen
Bestattungsgesetz. (15.5.09)
Besserer Kinderschutz in
Sachsen beschlossen
Dresden. Der Sächsische
Landtag hat heute mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU und SPD
ein Kinderschutzgesetz beschlossen. „Jeder Fall von
Kindesmisshandlung ist einer zu viel. Für den Schutz unserer
Kinder dürfen wir keine Mühen scheuen. Wir
müssen alles unternehmen, damit Kinder nicht benachteiligt
werden oder gar zu Tode kommen“, begründete
Alexander Krauß, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion
den Landtagsbeschluss. Er verwies darauf, dass in Deutschland im Jahr
etwa 150 Kinder durch Vernachlässigung oder Misshandlungen
sterben.
Nach dem neuen Kinderschutzgesetz sollen alle Kinder bis zur Vollendung
des vierten Lebensjahres an Früherkennungsuntersuchungen
(U4-U8) teilnehmen. Eltern, deren Kinder nicht zu den Untersuchungen
gekommen sind, sollen von den Gesundheitsbehörden erinnert und
zur Teilnahme aufgefordert werden. Reagieren die Eltern nicht auf
Hilfsangebote und liegt der begründete Verdacht vor, dass die
Eltern ihr Kind vernachlässigen, so wird das Jugendamt
eingeschaltet.
„Wir wollen den Eltern verdeutlichen, wie wichtig die
Früherkennungsuntersuchungen sind“, sagte
Krauß. Die Ärzte stellten bei den Tests fest, ob die
Kinder Sprachstörungen haben, eine Brille benötigen
oder sich dem Alter gemäß bewegen. „Je
früher Krankheiten erkannt werden, desto eher kann den
betroffenen Kindern geholfen werden“, so der
CDU-Sozialpolitiker. Weiterhin könnten durch das Gesetz Eltern
ausfindig gemacht, die ihren Erziehungspflichten nicht nachkommen.
Außer in Sachsen gibt es in elf weiteren
Bundesländern ähnliche Regelungen. Darüber
hinaus sieht das neue Gesetz lokale Netzwerke für den
Kinderschutz vor. Die Netzwerke verknüpfen Beratungsstellen,
Behörden, Kinderärzte und Hebammen. Sie sollen
Risiken für Fehlentwicklungen bei Kindern rechtzeitig erkennen
und Hilfe für den Schutz von Kindern vor Misshandlungen,
Missbrauch und Vernachlässigung bieten. Das Gesetz fordert
zudem einen Kinderschutzbericht.
(15.5.09)
Krauß zum
CDA-Landeschef gewählt - CDA gegen Studiengebühren
Chemnitz. Der Schwarzenberger
CDU-Landtagsabgeordneter Alexander Krauß (33) ist am Samstag
in Chemnitz zum Landesvorsitzenden der Christlich-Demokratischen
Arbeitnehmerschaft (CDA) gewählt worden. Er ist
Sozialpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Krauß
erhielt 100 Prozent der abgegebenen Stimmen. Zu seinen Stellvertretern
wurden der Leipziger Verdi-Landesfachbereichsleiter Johannes Stiehler
und der Plauener Wolfgang Schmidt bestimmt.
Die sächsische CDA verabschiedete einen Leitantrag unter dem
Titel "Arbeit, Bildung, Solidarität - Sachsen Weg in die
Zukunft". Darin fordert der Arbeitnehmerflügel der CDU ein
gebührenfreies Erststudium und die Beibehaltung des
bewährten sächsischen Schulsystems. Sachsen brauche
ein neues Personalvertretungsgesetz. Langjährige
Beitragszahler müssten eine Rente erhalten, die über
dem Sozialhilfe-Niveau liegt. Deshalb sollten die Rentenwerte von
Geringverdienern aufgewertet werden.
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU)
erklärte Arbeit, Bildung und Solidarität zum
"Markenzeichen der CDU". Seine Partei habe bislang zu wenig
über diese Ziele gesprochen. Tillich hatte seine erste
Regierungserklärung unter die drei Schlagworte gestellt.
(14.3.09)
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