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Krauß contra Umweltideologen

Bundestagsabgeordneter Alexander Krauß (CDU) hat mit Unverständnis auf die Aussage von Wolfgang Riether (Geschäftsführer des Vereins Pro Naturschutz Sachsen) gegenüber der Freien Presse reagiert, in welcher er die Landwirte als Teil einer "unheilvollen Allianz" bezeichnete. Es ist unangebracht, die Arbeit unserer Landwirte mit solch pauschalen Urteilen abzuwerten.  

Landwirte setzen sich jeden Tag mit ihrer Arbeit für eine gute, effektive Bewirtschaftung unserer landwirtschaftlichen Flächen und eine verantwortungsvolle Tierhaltung ein. Wir brauchen eine höhere Wertschätzung in unserer Gesellschaft gegenüber den Bauern", betonte Krauß. Er bestärkt damit auch die Forderung von Jens Beyer (Vorsitzender des Regionalbauernverbandes Erzgebirge) gegenüber Riether, die geäußerten Vorwürfe anhand von regional gültigen Zahlen und Daten zu belegen. "Die Umweltlobby hat sich die Bauern als neues Feindbild auserkoren", sagte Krauß. Landwirte sorgten nicht nur dafür, dass die Bürger genug zu essen hätten, sondern betrieben auch aktive Landschaftspflege. "Ohne unsere Bauern wäre das Erzgebirge keine Kulturlandschaft, sondern ein Buschland", so der CDU- Politiker. Es sei absurd, den Landwirten zu unterstellen, sie würden ihre eigen Lebensgrundlage zerstören. "Bauern leben von einer intakten Umwelt-deshalb bewahren sie sie auch", erklärte Krauß. Bauern täten wesentlich mehr für die Umwelt als grüne Umweltideologen.